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06.10.2022
Discount-Zertifikat auf Porsche AG: IPO gelungen - Zertifikateanalyse
ZertifikateJournal
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www.zertifikatecheck.de
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Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000DV52644/ WKN DV5264) von der DZ BANK auf die Aktie der Porsche AG (ISIN DE000PAG9113/ WKN PAG911) als "Pick of the week" vor.
Trotz der miserablen Marktstimmung habe Porsche den Sprung an die Börse geschafft. Wegen der hohen Nachfrage seien die zwischen 76,50 und 82,50 Euro angebotenen Papiere am oberen Ende zugeteilt worden. Inklusive Mehrzuteilungsoption könnten brutto bis zu 9,39 Mrd. Euro in den Kassen des Konzerns landen. Mit dem Geld wolle Volkswagen Investitionen in Elektromobilität und Digitales vorantreiben. Der Börsenwert auf Basis des Ausgabepreises von 75 Mrd. Euro sei niedriger als vor den jüngsten Börsenturbulenzen erwartet worden sei, aber im Rahmen dessen, was Analysten zuletzt prognostiziert hätten.
Bereits im Vorfeld des Börsengangs habe Volkswagen kräftig die Werbetrommel gerührt. Mit Erfolg: Der Staat Katar habe knapp fünf Prozent der Aktien übernommen. Das Golf-Emirat sei bereits vorher der drittgrößte Aktionär des Gesamtkonzerns gewesen. Ein weiterer Ankerinvestor des Porsche-Börsengangs sei der norwegische Staatsfonds. Daneben seien die US-Fondsgesellschaft T. Rowe Price und die staatliche Investmentgesellschaft ADQ aus Abu Dhabi eingestiegen. Das erfolgreiche IPO mache nun den Weg für die Volkswagen-Aktionäre frei für eine "Sonderdividende in einem Umfang von 49 Prozent der Brutto-Gesamterlöse aus der Platzierung der Vorzugsaktien und dem Verkauf der Stammaktien Anfang 2023".
Während vorbörsliche Indikationen noch auf Kurse über 90 Euro hingedeutet hätten, sei der Titel mit 84 Euro in den Handel gestartet. Zwar habe sich der Titel inzwischen bis in den Bereich um 88 Euro nach vorne arbeiten können. Angesichts des unsicheren Marktumfelds würden die Experten unter den bereits erhältlichen Produkten aber einen Discounter mit einem Risikopuffer von rund 21 Prozent wählen. (Ausgabe 39/2022) (06.10.2022/zc/a/a)
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