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15.05.2006
Zertifikate auf Enel unter der Lupe
Wirtschaftswoche

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Die Experten der "Wirtschaftswoche" haben das Bonus-Zertifikat (ISIN DE000CZ62778/ WKN CZ6277) der Commerzbank und das Outperformance-Zertifikat (ISIN DE000SAL4C49/ WKN SAL4C4) von Sal. Oppenheim auf die Aktie von Enel (ISIN IT0003128367/ WKN 928624) unter die Lupe genommen.

Enel habe versprochen, in den kommenden Jahren mindestens eine Dividende von 0,44 Euro je Aktie und Saison auszuschütten. Das ergebe bei einem Kurs um 7 Euro eine Dividendenrendite von 6,3%.

Das o.a. Bonus-Zertifikat laufe bis August 2009, die Untergrenze liege bei 5,40 Euro und die Bonusschwelle bei 11 Euro. Falle die Aktie nicht unter die Marke von 5,40 Euro, würden Anleger am Ende der Laufzeit 11 Euro je Zertifikat zurückerhalten (bei einem Einstandskurs von 7 Euro entspräche dies einem Gewinn von 57%). Bei einem Direktinvestment in die Aktie müsste der Titel schon um über 30% zulegen und vier Jahresdividenden von insgesamt rund 25% ausschütten. Anleger, die bei dem Enel-Papier in den kommenden Jahren mit einer Kursentwicklung zwischen 5,40 und 9,25 Euro rechnen würden, würden mit Zertifikaten besser fahren als mit einem Direktinvestment.

Für Optimisten halte man das o.a. Outperformance-Zertifikat für interessant. So könne man die Dividende auch in einen Hebel fließen lassen. Angefallene Gewinne würden am Ende der Laufzeit (25.06.2007) mit dem Faktor 1,75 gehebelt, mit denen der Basiswert über der Schwelle von 7,29 Euro notiere. Bleibe der Anstieg jedoch aus, sei auch die Dividende dahin.


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