Seit März hätten die Aktien von BP um gut 20% zulegen können. Grund seien hohe Energiepreise gewesen, sowie die Hoffnung, der neue Chef Tony Hayward werde den Konzern umbauen. Zusätzlich werde der Kurs durch reichlich Ölreserven und dem Ausbau alternativer Energien beflügelt. Allerdings verschlechtere sich für BP die Lage in der wichtigen Förderregion Russland.
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BP-Aktien seien bei stabilen Energiepreisen ein aussichtsreiches Investment, seien jedoch anfällig für Rückschläge. Mit Zertifikaten könne man sich gegen solche Überraschungen absichern. Die stabile Dividende von BP spiele dabei die tragende Rolle. Bei Bonuszertifikaten fließe die Dividende der Aktie in verschiedene Optionen. Somit werde ein Sicherheitspuffer aufgebaut und eine feste Rendite zugesagt.
Dividenden würden auch Turbo-Zertifikate-Anleger kassieren, die auf den Anstieg der BP-Aktie wetten würden. Denn am Ausschüttungstag würden ca. 90% der Dividende im Zertifikat verrechnet. So würden die Zertifikatebanken Basis- und Verlustschwelle des Turbo-Papiers entsprechend anpassen.
Egal welches der beiden Zertifikate - wer beide Papiere nach mindestens zwölfmonatiger Haltefrist, spätestens jedoch bis Juni 2009, verkaufe, erhalte zusätzlich ein Steuersparprogramm, da normalerweise zu versteuernde Dividenden in steuerfreie Kursgewinne umgewandelt würden.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" empfehlen das Bonuszertifikat auf BP-Aktien für vorsichtige und das Turbo-Zertifikat für mutige Anleger. (Ausgabe 28) (09.07.2007/zc/a/a)