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Die Zuckerhausse kommt

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101. Indien hatte allerdings die letzten Jahre
29411 Postings, 4280 Tage 14051948Kib. , 30.07.09 09:35
noch nie das an Zuckerernte für den Weltmarkt geliefert,was zuvor großartig angekündigt wurde,
wieviel übertriebene Spekulation also ist bereits im Zucker..... ?

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Wertpapier: Zucker NYBOT Rolling

102. Da ist schon 4
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 30.07.09 09:42
eine Menge Spekulation drin, aber das ist nicht der entscheidende Preistreiber. Indien und Brasilien haben das Zepter in der Hand, nicht die Spekulanten:

"Zucker: Wetterkapriolen treiben Preis

An den Zuckermärkten sorgt schlechtes Wetter in Indien und Brasilien – den weltweit wichtigsten Zuckerproduzenten – zu der Befürchtung von Missernten, was die Preise auf das höchste Niveau seit dreieinhalb Jahren trieb. Während die Zuckerpflanzen auf dem indischen Sub-Kontinent unter dem regenärmsten Juni seit 83 Jahren leiden, verzögert Regenwetter derzeit die brasilianische Zuckerrohrernte. Da Indien als größter Nachfrager von Zucker gilt, rechnen Marktbeobachter in dem asiatischen Staat mit einem massiven Anstieg der Importe. Obwohl aus charttechnischer Sicht der Zuckerpreis mit Blick auf den Relative-Stärke-Index bereits im überkauften Bereich notiert, sind spekulative Fonds weitere Long-Engagements eingegangen. Seit Herbst vergangenen Jahres stieg der am aktivsten gehandelte Future auf Zucker No. 11 mit Fälligkeit im Oktober ohne nennenswerte Einbrüche von 11,50 auf über 18 US-Cents pro Pfund an. Am gestrigen Montag schloss der Kontrakt nach einem Tageshoch von 18,57 US-Cents mit 18,45 US-Cents (+0,02 US-Cents) leicht im Plus."

http://www.finanzen.net/eurams/nachricht/..._Luft_wird_duenner_920721  

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103. Zuckerpreis weiter rauf!
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 03.08.09 18:20
"Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Indien hat am Freitag die seit dem Frühjahr bestehenden Erleichterungen für den Import von Rohzucker bis zum März nächsten Jahres verlängert, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Somit sei es den indischen Zuckermühlen auch weiterhin erlaubt, zollfrei Rohzucker zu importieren, ohne ein gleiches Volumen an verarbeitetem Zucker innerhalb von drei Jahren reexportieren zu müssen. Diese Maßnahme zeige, dass kurzfristig nicht mit einer Entspannung am indischen Zuckermarkt zu rechnen sei. Laut indischem Landwirtschaftsministerium hätten die Zuckerrohranpflanzungen Ende Juli 4% niedriger als vor einem Jahr gelegen. Ursprünglich sei damit gerechnet worden, dass die Zuckerproduktion im kommenden Erntejahr wieder stärker ausfalle. Das ungewöhnlich trockene Wetter scheine dem nun einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Auch wenn die Verlängerung der Importerleichterungen keine Überraschung darstelle, bleibe der Zuckerpreis dadurch gut unterstützt. Denn Indien dürfte damit auch in den kommenden Monaten im großen Stil Zucker importieren und somit das weltweite Angebot weiter verknappen. Kurzfristig orientierte Marktteilnehmer könnten dies als Absicherung gegen fallende Preise ansehen und den Zuckerpreis weiter nach oben treiben, obwohl die Netto-Long-Positionen in der Woche zum 28. Juli auf das höchste Niveau seit Anfang 2008 gestiegen seien. Neue Dreijahreshochs über der Marke von 19 US-Cents je Pfund dürften daher nur noch eine Frage der Zeit sein. (03.08.2009/ac/a/m)"  

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104. Beim Zuckerpreis knallen jetzt 4
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 07.08.09 19:51
alle Sicherungen durch, heute schon bei knapp 21 Cents, das blow-off-Top (25 Cents ?) ist nicht mehr weit weg, aber die fundamentals sind stark preistreibend (siehe unten). Für longs sollte man SL nachziehen, wie schon gesagt antizyklisch bei Rohstoffen zu shorten ist Wahnsinn. Der Zuckerpreis wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein ähnliches Schicksal erleiden wie Weizen vor 1 Jahr (siehe chart), bei nachwachsenden Rohstoffen läßt sich der Preissturz nicht vermeiden, da bei hohen Preisen die nächste (oder übernächste) Zuckerrohrernte sehr sehr üppig ausfallen wird.

"Paris (aktiencheck.de AG) - Der Preis für weißen Zucker, auch Zucker Nr. 5 genannt, notierte am Dienstag dieser Woche bei 503,60 US-Dollar (Oktober-Kontrakt), berichten die Analysten der Société Générale in ihrer aktuellen Ausgabe "Investment & Life Rohstoffe".

Seit Jahresbeginn sei der Zuckerpreis bereits um 40,90 Prozent angestiegen. Als Ursache für die Kurszuwächse in der jüngeren Vergangenheit könne u.a. der gestiegene Ölpreis gesehen werden. Da Zucker seit einigen Jahren zur Herstellung von Ethanol benutzt werde, welches als alternativer Kraftstoff Verwendung finde, bestehe eine positive Korrelation zwischen dem Zucker- und dem Rohölpreis.

Außerdem profitiere der in US-Dollar gehandelte Rohstoff von der gegenwärtigen Schwäche des US-Dollar. Auf der Nachfrageseite profitiere Zucker von dem schwachen Monsun in Indien, durch den die heimische Zuckerproduktion nicht für den Konsum ausreiche und somit weitere Importe erforderlich seien. Dies werde noch durch die Ausweitung der Importerleichterung für Zucker durch die indische Regierung gefördert, die es den Zuckermühlen erlaube, bis März 2010 zollfrei Zucker zu importieren. (Ausgabe 32 vom 05.08.2009)"  

Angehängte Grafik: chart_all_weizencbot.png

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105. die Anstiege werden 5
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 07.08.09 20:13
immer steiler, die Konsolidierungen immer kürzer, das Momentum ist extrem hoch. Wagemutige gehen jetzt noch long (getreu dem Motto: "Die Wahrscheinlichkeit eines Trendbruchs ist geringer als die einer Trendfortsetzung"). Ansonsten sollte man warten bis sich ein prozyklisches short-Signal ergibt. short-Antizyklik verbietet sich auch deshalb, weil es keine Preisobergrenzen gibt: Wenn die Zuckerimporteure bereit sind, 100 Cents für 1 Pfund Zucker auszugeben, dann steigt der Preis halt von 20 Cents auf 100 Cents. Aber wehe die darauffolgende Ernte fällt gut aus, dann knallts in den Keller.  

Angehängte Grafik: chart_year_zuckernybot.png

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106. zum hedge bin ich short im zucker fut 02 2010
10074 Postings, 3729 Tage musicus1 , 07.08.09 20:15
 

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107. Für Februar 2010
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 07.08.09 20:25
erwartet der Markt den höchsten Preis, danach soll es kontinuierlich runter gehen bis auf 15 Cents. Ich werde vermutlich einen Future für Ende 2010 shorten, wenn die Zeit gekommen ist.
https://www.theice.com/productguide/...ils.shtml?&marketId=860061  

Angehängte Grafik: zucker3.png

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108. rogers haste dafür einen konserv.schein parat????
10074 Postings, 3729 Tage musicus1 , 07.08.09 20:27
 

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109. Nein, leider gibt es
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 07.08.09 20:40
nur 3 irrwitzige Optionsscheine der DZ-Bank, mit strike bei 12 Cents und darunter:
http://www.ariva.de/hebelprodukte/searchos/...22808&zertart_id=13

Ich hoffe aber, dass die Commerzbank in den nächsten Wochen oder Monaten da etwas vernünftiges anbietet. Ansonsten kann man noch mit KOs short gehen, z.B. GS0M7C (KO bei 29,7 Cents).  

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110. merci rogers.....
10074 Postings, 3729 Tage musicus1 , 07.08.09 20:49
 

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111. Artikel aus der faz 5
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 07.08.09 21:40
"07. August 2009

Zuckerrohr ist eine kapriziöse Pflanze. Sie benötigt große Hitze und viel Regen -, aber auf keinen Fall während der Erntesaison - und auch sonst sollte sich das Wetter am besten nach den Wachstumsphasen der Pflanze richten. Wenn das Klima jedoch nicht mitspielt, entsteht schnell ein Defizit auf dem Zuckermarkt und die Preise schießen in die Höhe - wie sich an dem Chart für den Terminkontrakt Nummer 11, der im Oktober fällig wird, ablesen lässt.

Bei knapp 20 Cent je Pfund kostete Zucker am Donnerstag New York so viel wie seit 28 Jahren nicht mehr, allein seit Mitte Juni hat sich der Rohstoff um mehr als 20 Prozent verteuert. Und es sieht nicht so aus, als ginge der Zucker-Rally schon bald die Luft aus. Die kurzfristigen Marktteilnehmer setzen weiter auf steigende Preise, die Netto-Long-Positionen sind auf das höchste Niveau seit anderthalb Jahren gestiegen.

Jahresverbrauch von 22 Millionen Tonnen Zucker

Doch ein Engagement am Agrarmarkt ist stets hochriskant: „Das Wetter ist kurzfristig der wichtigste und am wenigsten voraussagbare Einflussfaktor für den Zuckerpreis“, sagt Sergey Gudoshnikov, Chefökonom des internationalen Zuckerverbandes (ISO). Ein Monat sehr gutes oder schlechtes Klima könnte das gesamte Weltmarktangebot durcheinanderwirbeln.

Im Moment ist das Wetter nicht auf der Seite der Zuckerbarone, vor allem in Indien. In den Hauptanbaugebieten im Norden des Landes sorgt das Wetterphänomen El Niño dafür, dass der Monsun praktisch ausbleibt. Die Ernteausfälle sind vor allem im Bundesstaat Uttar Pradesh so gravierend, dass Indien, der zweitgrößte Zuckerproduzent der Welt, in diesem Jahr vom Nettoexporteur zum Nettoimporteur wird. Das indische Landwirtschaftsministerium hat die Ernteschätzungen mittlerweile auf 17 Millionen Tonnen revidiert. Dem steht ein Jahresverbrauch von 22 Millionen Tonnen Zucker gegenüber.

Unkalkulierbarer Faktor Wetter

Nirgendwo auf der Welt wird so viel Zucker konsumiert wie auf dem Subkontinent. „Wir rechnen in diesem Jahr mit einem Defizit von 5 Millionen Tonnen auf dem Markt“, sagt Axel Herlinghaus, Rohstoffanalyst der DZ Bank. Schon im vergangenen Jahr war es in Indien eng geworden, das Erntejahr 2008/09 wurde mit einem Defizit von 10,6 Millionen Tonnen abgeschlossen, nachdem man in der Vorsaison noch 10,3 Millionen Tonnen Überschuss produziert hatte.

Indien gilt als „Swing-State“: Entweder es wird sehr wenig oder sehr viel Zucker produziert. In diesem Jahr wird die Produktionsmenge zusätzlich auch noch dadurch geschmälert, dass ohnehin wenig Zuckerrohr gepflanzt worden war und der Einsatz von Düngemitteln aufgrund der Wirtschaftskrise nur sehr spärlich ausfiel. Nach Angaben der ISO sieht es zwar bislang so aus, als könnte Brasilien, der größte Zuckerproduzent der Welt, das Defizit in Indien ausgleichen - auch wenn Gudoshnikov ausdrücklich auf den unkalkulierbaren Faktor Wetter hinweist.

Dazu gesellt sich in Brasilien noch eine weitere wichtige Einflussgröße: Das größte Land Lateinamerikas hat in den vergangenen Jahren einen starken Fokus auf die Ethanolproduktion gelegt, sich gar zum Ziel gesetzt, zum „Saudi-Arabien Südamerikas“ aufzusteigen. „Die Kapazitäten zur Zuckerproduktion sind in Brasilien begrenzt, denn die neueren Mühlen sind allein für die Ethanolherstellung ausgelegt“, gibt Herlinghaus zu bedenken. Zudem bilden die steigenden Ölpreise einen Anreiz, aus dem Zuckerrohr eher Treibstoff als Nahrungsmittel zu machen.

Lust auf Süßes

Auch in anderen Weltgegenden ist das Zuckerangebot in den vergangenen Jahren eher geschrumpft, während der weltweite Konsum jährlich um 2 bis 3 Prozent wächst. Seitdem in der Europäischen Union vor einigen Jahren die neue Zuckermarktverordnung verabschiedet wurde, ist der Rübenanbau für die Bauern zunehmend unrentabel geworden. So hat sich auch die EU von einem Exporteur zu einem Importeur gemausert.

„Der Zuckerpreis wird seit einiger Zeit vor allem vom Angebot bestimmt“, sagt Eugen Weinberg, Rohstoffanalyst der Commerzbank. Er rechnet damit, dass der Preis in diesem Jahr noch bis auf 30 Cent je Pfund steigen könnte, um sich danach auf hohem Niveau zu stabilisieren. „Bei diesem Rohstoff ist der Preis nicht von Erwartungen, sondern von einer tatsächlichen Knappheit getrieben“, sagt Weinberg. Der Zuckerpreis folge im Moment seinem typischen Verlauf: Auf lange Seitwärtsbewegungen folgen rapide Anstiege. Doch nach einer kurzen Stabilisierung auf hohem Niveau gehe es dann auch wieder abrupt nach unten.

Auch Herlinghaus rechnet mit einem weiteren Preisanstieg: „Die Marktteilnehmer sind äußerst optimistisch gestimmt, weil die Fundamentaldaten so positiv sind“, hat er beobachtet. „Solange der Dollar auf dem niedrigen Niveau bleibt, wird auch der Zuckerpreis steigen“, sagt auch Gudoshnikov. Allerdings hält er es noch nicht für eine ausgemachte Sache, dass Indien auch wirklich 5 Millionen Tonnen Zucker einführen wird. „Die Importeure in den Schwellenländern reagieren sehr sensibel auf hohe Preise“, sagt er. Nach Weinbergs Erfahrung ist die Zuckernachfrage hingegen wenig elastisch. An der Lust auf Süßes könne auch ein hoher Preis nichts ändern.

Text: F.A.Z."

http://www.faz.net/s/...03AAC03F9A771ACAFD~ATpl~Ecommon~Scontent.html  

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112. @rogers
23529 Postings, 3863 Tage schlauerfuchs , 08.08.09 10:11
hallo rogers, mobil kann man zwar bewerten, aber anscheinend treffe ich nur den "interessant" knopf. Also das soll zwei mal "gut analysiert" und ein mal "informativ" sein. Vielen dank für deine vielen interessanten beiträge zu zucker!  

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113. Der Zuckerpreis kennt keine
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 10.08.09 11:05
Grenzen mehr, der parabolisch-diabolische Anstieg geht weiter (jetzt schon 3% im Plus bei 21,4 Cents), Indien treibt an (s.u.).

"Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Zucker ist momentan in aller Munde, da dieser Rohstoff erst gestern auf ein neues Mehrjahreshoch, genau genommen den höchsten Stand seit 28 Jahren, gestiegen ist, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".

Die Notierungen würden vorwiegend durch die Entwicklung in Indien getrieben. Dort verlaufe momentan die Monsoon-Regenzeit, welche für die indische Landwirtschaft von enormer Bedeutung sei. Analysten würden die Regenzeit als derart wichtig einstufen, dass eine Verringerung des Monsoon-Regens um fünf Prozent das Wirtschaftswachstum um bis zu 0,5 Prozent verlangsamen könne. Laut aktuellen Berichten befinde sich der Niederschlag im Durchschnitt um 25 Prozent unter seinen früheren Niveaus, was für die indische Wirtschaft einen Wachstumseinbruch um zwei bis 2,5 Prozent bedeuten würde. Die Auswirkung auf die indische Wirtschaft sei deshalb so stark, da in diesem Land noch sehr viel Landwirtschaft betrieben werde.

Der Rückgang des Monsoon-Regens habe dazu geführt, dass die Zuckerernte in Gefahr sei. Indien habe in diesem Jahr bereits knapp drei Millionen Tonnen Zucker auf dem Weltmarkt gekauft, um die Nachfrage im eigenen Land decken zu können. Allerdings könnte dies nicht reichen, da einige Beobachter von Niederschlagsrückgängen zwischen 64 und 80 Prozent sprechen würden und sich daher der Zuckerengpass noch mehr verstärken könnte.

Die Notierungen seien aufgrund dieser Meldungen daher am Freitag an der Terminbörse ICE in New York auf über 20 Cents pro Pfund gestiegen und es sehe ganz danach aus, als ob noch kein Ende der Rally in Sicht sei. Erfahrungsgemäß könne man bei derartigen Konstellationen sagen, dass es hier sehr viel Geld zu verdienen gebe. Allerdings müsse man auch seine Stopps eng nachziehen, da derartige Anstiege meist in einer extremen Korrektur enden würden.

Der ausbleibende Monsoon-Regen treibe nicht nur Zucker an, sondern sei auch von großer Bedeutung für Goldhändler. Im Herbst beginne in Indien immer die Hochzeitssaison, die traditionell von vielen Goldgeschenken begleitet werde. Der Monsoon-Regen sei für professionelle Goldhändler in jedem Jahr ein wichtiger Indikator dafür, wie stark die Goldnachfrage sein könnte. Werde der Regen in einem Jahr schwächer, leide hierunter auch die Ernte und die Landwirte und ländliche Bevölkerung hätten ein deutlich geringeres Einkommen. Dies führe anschließend dazu, dass die Nachfrage nach Goldschmuck zurückgehe und dadurch auch die Importe nach Indien. Wenn der Monsoon-Regen also weiterhin schwach bleibe, werde dies die Zuckerbullen sehr erfreuen, da der Preis für diesen Rohstoff weiter zulegen werde, jedoch werde dies auf weniger Begeisterung bei den Goldbugs stoßen.

Glücklicherweise gebe es neben der indischen Nachfrage nach Gold noch die Investmentfonds, die physisches Gold kaufen würden und dadurch einen Teil des Nachfrageausfalls ausgleichen könnten. Deren Nachfrage sei jedoch während der letzten Wochen und Monate auch nicht sonderlich stark gewesen, weswegen die Goldbullen durchaus kurzfristig etwas trübe Aussichten hätten. (10.08.2009/ac/a/m)"

http://rohstoffe.onvista.de/news/sonstige.html?ID_NEWS=115002709  

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114. kein Short!
25951 Postings, 6351 Tage Pichel , 10.08.09 11:26
Zucker kennt anscheinend keinen Halt. Es hat sich – wie in unserem Jahresausblick
beschrieben – mit viel Druck nach oben bewegt und jetzt auch sein Hoch aus dem Jahr
2006 übertroffen.

Und es ist das geschehen, was wir vermutet hatten: Der Ausbruch aus dem großen
Dreieck wurde vollzogen.


Ich wurde  gefragt, ob jetzt nicht der Zeitpunkt gekommen ist, um
in Zucker short zu gehen. Ich kann nur sagen, dass es kaum einen Markt gibt, der einen
stärkeren Trend aufweist als Zucker. Man sollte in Ruhe die Ausbildung eines niedrigeren
Hochs abwarten, bevor man ernsthaft über einen Short nachdenkt. Meiner Meinung nach
dürfte sich eine solche Konstellation vorerst nicht ergeben, denn der Ausbruch aus dem
Dreieck verheißt weitere Preissteigerungen. Bei solchen explosiven Setups sind die
Hochpunkte kaum zu bestimmen, aber ich schätze, dass dieser ultimativ oberhalb von 50
Dollar liegen wird (1974 toppte Zucker bei 53,20 Dollar). Und dann kracht das ganze
wieder in sich zusammen.
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"Wer gegen den Strom schwimmt, sollte das möglichst in der Nähe des Ufers tun."

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115. Der Zuckerpreis
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 10.08.09 11:50
hat alle charttechnischen Widerstände der letzten 28 Jahre gebrochen, erst im Bereich von 40 Cents bis 60 Cents gibt es charttechnische Hürden aus den 70er Jahren. Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Entweder long gehen und auf ein gewaltiges Top spekulieren oder sideline bleiben und auf eine prozyklische short-Chance warten. Im Chart unten ist der letzte Anstieg auf über 20 Cents noch nicht verzeichnet, also dazudenken:  

Angehängte Grafik: zucker4.gif

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116. Als Süßigkeitenjunkie
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 10.08.09 16:24
mache ich mir ernsthafte Sorgen, vielleicht sollte ich das Schokoladenregal im Supermarkt leer räumen;-)

"Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Sorgen vor einer deutlichen Verknappung des Zuckerangebots haben den Rohzuckerpreis in New York am Freitag erstmals seit mehr als 28 Jahren über die Marke von 21 US-Cents je Pfund steigen lassen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Der Preis für verarbeiteten weißen Zucker, welcher an der LIFFE in London gehandelt werde, sei auf ein neues Rekordhoch von 543 USD je Tonne gestiegen. Indien dürfte im kommenden Erntejahr bis zu 5 Mio. Tonnen Zucker importieren und somit doppelt so viel wie jetzt. Internationale Zuckerorganisation ISO rechne damit, dass die Produktion deutlich unter der Nachrage bleibe, die sich als konjunktursicher erweise.

Das Wetterphänomen El Nino habe dabei eine wichtige Rolle gespielt, weil es sowohl die Ernteerträge in Indien als auch in Brasilien negativ beeinflusse, welche beide zusammen etwa ein Drittel der weltweiten Zuckerproduktion stellen würden. Während die Zuckerproduktion in Indien unter Regenknappheit leide, habe es in Brasilien in den vergangenen Monaten zu viel geregnet, was sich negativ auf die Qualität des Zuckerrohrs auswirke. Auch in China, dem drittgrößte Zuckerproduzenten der Welt, dürfte die nächste Ernte um 1,5 Mio. Tonnen unter der Binnennachrage bleiben, weil die Anbaufläche für Zuckerrohr weiter falle. Außerdem dürfte die russische Zuckerrübenproduktion wegen Hagels und Dürre weiter abwärts revidiert werden, wobei Russland erneut über 2 Mio. Tonnen Zucker importieren solle.

Eine Vereinigung der US-Nahrungsmittelproduzenten bitte unterdessen die Regierung, die Zuckerimportquoten zu erhöhen, nachdem die Lagerbestände auf den niedrigsten Stand seit 34 Jahren gefallen seien. Einem weiteren Anstieg der Zuckerpreise stehe kurzfristig wenig im Weg, obgleich die extrem hohen spekulativen Positionen an der CBOT mittelfristig ein Risiko darstellen würden. (10.08.2009/ac/a/m)"  

Angehängte Grafik: zucker5.png

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117. zucker nr.11
1901 Postings, 3650 Tage Cayman , 12.08.09 12:24
der weg kennt zur zeit nur eine richtung.
solange der preis nicht nachhaltig unter 20,70 us-cents fällt sind kurse bis 24 u. 30 us-cents in dieser übertreibungsphase innerhalb kurzer zeit möglich, dann könnte es zu einer scharfen korrektur kommen.

die im chart abgebildete "untertassenformation" ist absolut bullisch zu werten und dürfte den weg nach oben weiter beschleunigen. mittel- langfristig wären sogar 40 us-cents durchaus möglich.
man sollte sich jedoch vernünftig absichern !

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Die Glückseligkeit ist der Zustand vollkommener Befriedigung, vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist.

Angehängte Grafik: zucker.png

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118. Danke an die Fed für 0% Zinsen, denn dieses
22764 Postings, 3912 Tage Maxgreeen , 12.08.09 12:27
billige Geld kauft Zucker, Öl, Kaffee und anderes. Uns in Deutschland stört das nicht weiter aber die kleinen Leute in Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien leiden darunter.  

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119. Eine Bitte an dich, Maxgreen
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 12.08.09 12:40
Erst die Beiträge in diesem Zuckerthread durchlesen, danach denken und anschließend posten. Danke.  

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120. "Teurer Zucker
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 12.08.09 12:56
Dürre erhöht Inflationsrisiko für Indien

von Christine Mai (Frankfurt)

Immer weniger Regen wird in dem südasiatischen Land erwartet - der Zuckerpreis steigt auf neue Rekordwerte. Das trifft nicht nur Konsumenten weltweit, sondern auch Indien selbst: Experten erwarten, dass die Zentralbank bald die Zinsen anheben wird.

Der bislang schwache Monsun droht die Erholung der indischen Wirtschaft zu schmälern - und über geringe Ernten bei wichtigen Rohstoffen wie Zucker die Inflation anzuheizen. Raghuram Rajan, Berater von Premierminister Manmohan Singh, schätzt, dass die unterdurchschnittlichen Regenfälle bis zu ein Prozentpunkt an Wachstum kosten könnten. Die Zentralbank solle "sorgfältig" darüber nachdenken, ob sie ihre expansive Geldpolitik fortsetzt, sagte der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF) der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Indiens 235 Millionen Bauern sind auf die Monsun-Regenfälle zwischen Juni und September angewiesen. Die bisher schwachen Niederschläge bedrohen die Ernte von Rohstoffen wie Zucker, Reis und Linsen, was wiederum die Preise treibt. Ein Monsun im üblichen Rahmen gilt zudem als Voraussetzung dafür, dass das Wachstum wieder zu den vor der Krise erreichten neun Prozent zurückkehrt.

Das indische Wetteramt senkte am Montag bereits zum zweiten Mal seine Regenprognosen. Die Behörde geht nun davon aus, dass der Niederschlag zwischen Juni und September bei 87 Prozent des zwischen 1941 und 1950 erreichten Durchschnitts liegen wird. Ende Juni waren die Meteorologen noch von 93 Prozent ausgegangen. Investoren reagierten nervös: Der Sensex-Index an der Börse in Mumbai verlor am Montag ein Prozent auf 15.010 Punkte.
Die Entwicklung bedroht besonders die Zuckerernte - mit gravierenden Folgen für den globalen Markt. Indien ist nicht nur der weltweit zweitgrößte Produzent, sondern auch der größte Konsument des Rohstoffs. Wie die Ernte ausfällt, und ob das Land Zucker einführen muss, hat großen Einfluss auf die Weltmarktpreise.

Der bisher schwache Monsun nährt Spekulationen, dass Indien das zweite Jahr in Folge zum Importeur wird. Das Land hat den trockensten Juni seit 83 Jahren erlebt. In 47 von 70 Provinzen des für den Zuckeranbau wichtigen Bundestaats Uttar Pradesh herrscht nach offiziellen Angaben Dürre. Der Bundesstaat Maharashtra hat die Ernteprognose für die im Oktober beginnende Saison auf 4,6 Mio. Tonnen gesenkt. Im Juni waren noch 5 Mio. Tonnen erwartet worden.

Zuckerpreis klettert unaufhaltsam

Dieser Trend hat den Preis bereits deutlich klettern lassen - zumal auch der weltgrößte Produzent Brasilien mit ungünstigem Wetter kämpft: Hier fällt derzeit viermal so viel Regen wie üblich, für eine Ernte ist es damit zu nass. An der Rohstoffterminbörse ICE gehandelte Kontrakte auf Rohzucker legten am Montagmorgen um drei Prozent auf 21,55 Cent je Pfund zu. Das ist der höchste Stand seit März 1981. Weißer Zucker stieg an der Terminbörse Liffe um ein Prozent auf 543,30 $ pro Tonne, der höchste Preis, den der Kontrakt seit Handelsbeginn 1983 erreicht hat........."

http://www.ftd.de/politik/international/...o-f%FCr-Indien/551492.html  

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121. @rogers
1901 Postings, 3650 Tage Cayman , 12.08.09 13:20
du hast in post #5 einen sehr interessanten langfristchart eingestellt.
das ralleyhoch im jahre 1980-81 bei ungef. 45 us-cents könnte durchaus eine erreichbare zielmarke in dieser zuckerhausse darstellen.

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122. cayman, nach oben ist vieles
2337 Postings, 3938 Tage rogers , 12.08.09 13:36
möglich, auch 45-50 Cents. Aber in den letzten 40 Jahren hat sich der Zuckermarkt komplett verwandelt: Damals waren Europa und die USA die größten Zuckerproduzenten, heute sind es Brasilien und Indien. Gerade Brasilien gilt als Zuckerpreis-killer: 2005/2006 ist der Zuckerpreis deutlich gestiegen, aber nach einer Rekordernte in Brasilien wieder um knapp 50% gefallen. Wohin der Zuckerpreis tendiert, ist Spekulation, aber wegen des schwachen Angebots geht es in den nächsten Wochen vermutlich noch ein gutes Stück nach oben, bevor Brasilien den Zuckerpreis tötet.  

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123. @rogers
1901 Postings, 3650 Tage Cayman , 12.08.09 13:45
merci für deine ausführung !
ich setze darauf das zucker noch bis 30 us-cents hochzieht.

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124. zucker
1901 Postings, 3650 Tage Cayman , 12.08.09 21:41
sehr flache und kurze konsolidierung und schon explodiert der kurs weiter nach oben
sk 22,8 cents
th lag sogar bei 23,3 cents
morgen könnten die 24 winken, mal sehen...

ariva.de

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125. Allen saisonalen Aspekten zum Trotz
29411 Postings, 4280 Tage 14051948Kib. , 13.08.09 10:58
erscheint mir der weiter ungebremste Anstieg beim Zucker doch mehr als übertrieben,denn das die Commercials aufgrund fundamentaler Nachfrage Aspekte hier entscheidend mit im Markt tätig sind,das sehe ich nicht,wohl aber eine spekulative Übertreibung...nix für schwache Nerven;
aber da hilft dann wohl nur,ne Tafel Schokolade nachlegen....

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