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ZertifikateAwards 2017: And the Oscar goes to… - Zertifikatenews


27.11.2017
Deutsche Börse AG

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Am Donnerstagabend sind in Berlin die Branchen-Oscars der Zertifikate verliehen worden, so die Deutsche Börse AG.

Organisator der Awards sei Fachmagazin "Zertifikateberater" in Zusammenarbeit mit den Börsen Frankfurt und Stuttgart sowie n-tv und einigen Fachmedien. Ziel der Anbieter sei es, Anlegern "eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben, bei wem ihr Geld so gut wie möglich aufgehoben ist," erkläre Jury-Mitglied, Ralf Andreß.

Vergeben würden die Auszeichnungen in neun Kategorien von einer unabhängigen 33-köpfigen Jury. Außerdem gebe es vier Publikumspreise, deren Gewinner in einer öffentlichen Online-Umfrage ermittelt würden. In diesem Jahr hätten über 17.500 Teilnehmer ihr Votum abgegeben.

Der Publikumspreis für das Zertifikatehaus des Jahres gehe mit sehr knappem Vorsprung an die Commerzbank, eine Handbreit dahinter liege die DekaBank, gefolgt von der Deutschen Bank. Da die Emittenten über alle Kanäle Kunden für die Abstimmung mobilisieren könnten, seien bei den Publikumspreisen die größten Anbieter meist stärker.

In der Kategorie des besten Zertifikats gebe es eine Überraschung, denn hier gewinne das EURO STOXX Bonus Pro (ISIN DE000DK0LCJ6/ WKN DK0LCJ) von der DekaBank vor dem Bitcoin-Zertifikat (ISIN DE000VN5MJG9/ WKN VN5MJG) von Vontobel, und einem DAX Reverse Bonus-Zertifikat (ISIN DE000GD562P7/ WKN GD562P) von Goldman Sachs. Das Bitcoin-Zertifikat führe an der Frankfurter Börse übrigens die Umsatzlisten meist oben an. Und da es nur bis Juli 2018 laufe, habe Vontobel jetzt ebenfalls ein unbegrenzt laufendes Zertifikat (ISIN DE000VL3TBC7/ WKN VL3TBC) im Angebot.

Der Publikumspreis für den besten Discount-Broker gehe zum fünften Mal in Folge an die Comdirect. Innovationsstark z.B. mit Robo-Advising oder Sprachdiensten und jeweils eine Million Depots von Privatanlegern und Geschäftskunden - so würden die Laudatoren ihre Wahl begründen. Auf Platz zwei komme S-Broker, die mit neuer Orderplattform überzeugt hätten und auf Platz drei die Onvista Bank, mit einem günstigen Angebot für sehr aktive Anleger.

Hinsichtlich ihres Anleger-Service könne wieder die HSBC punkten, und zwar zum achten Mal in Folge. "Herzblut" nenne Matthias Hüppe den Treibstoff für den Erfolg. Rang zwei belege die BNP Paribas und Rang drei die Commerzbank.


Bei den Discount-Zertifikaten habe die Commerzbank inzwischen seit zehn Jahren die Nase vorne. "Größte Produktpalette, exzellente Preisstellungen und beste Konditionen", begründe die Jury ihr Votum. Platz zwei und drei nähmen HSBC und DZ BANK ein. Für Friedhelm Tilgen von n-tv sei es die wichtigste Klasse für vorsichtige Anleger: Aktienanleihen. Hier gewinne die LBBW haarscharf vor Vontobel und der DekaBank.

Den Jurypreis für Produkte mit Kapitalschutz bekomme die DZ BANK. Es sei eine "wichtige Kategorie für den dringend benötigten Anleger-Nachwuchs im Zertifikatemarkt", finde Branchen-Grandseigneur Wolfgang Gerhardt. Der DZ BANK würden LBBW und DekaBank folgen.

Einziger Makel der Express-Zertifikate sei das Namenswirrwarr, finde ihr Laudator. In der Kategorie, die seit Jahren am stärksten wachse, gewinne Credit Suisse vor DZ BANK und LBBW.

Den Jury-Preis für neue Produkte im Primärmarkt - Ralf Andreß sehe sie als "Problemlöser für kleine Leute" - bekämen in dieser Reihenfolge DekaBank, DZ BANK und HypoVereinsbank.

Bei den Hebelprodukten, die an der Frankfurter Zertifikatebörse inzwischen 50 Prozent des Umsatzes ausmachen würden, überzeuge besonders die Commerzbank u.a. mit einer sehr breiten Produktpalette. Mit deutlichem Abstand würden Deutsche Bank und BNP Paribas folgen.

In der Partizipationsklasse gehe der Preis an Vontobel. Nicht nur mit dem "Bitcoin-Joker", wisse Heiko Geiger, sondern auch wegen der vielen innovativen Themen wie Industrie 4.0. Nur einen Punkt dahinter lande Lang & Schwarz mit ihrem Wikifolio-Angebot, weitaus mehr Abstand habe die drittplatzierte UBS.

Der Jury-Preis für die besten Bonus-Zertifikate bekomme die DZ BANK - wie schon im Jahr davor. Erfolgsfaktor sei laut Jury das "größte und kompletteste" Produktangebot, vor allem auch viele klassische Strukturen ohne Kappung. Auf Platz zwei und drei kämen BNP Paribas und LBBW.

"Eine Art Erdrutschsieg" habe Veranstalter Tobias Kramer den Gesamtsieg der DZ BANK genannt, die die meisten Punkte von der Jury bekommen habe, gefolgt von LBBW und Commerzbank. (News vom 25.11.2017) (27.11.2017/zc/n/a)



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