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Aktien und Währungen in einem Depot - geht das?


09.11.2018
optionsscheinecheck.de

Bad Marienberg (www.optionsscheinecheck.de) - Wer sich mit den heutigen Zinssätzen befasst, die Banken für Sparbücher, Tages- wie Festgeldkonten anbieten, der wird relativ schnell zu dem Entschluss kommen, dass es eine Alternative braucht. Doch wie gefährlich ist die Börse tatsächlich? Ist ein Totalverlust immer möglich oder gibt es Tipps und Tricks, sodass man am Ende gar nicht als Verlierer vom Platz gehen kann?

Das Geld aufteilen


Möchte man sein Geld sichern, so ist es wichtig, dass es auf unterschiedliche Flecken verteilt wird. Am Ende sollte man so agieren wie diverse Firmen mit ihren Vorständen - niemals im selben Flugzeug verreisen lassen, weil wenn die Maschine abstürzt, wäre somit die gesamte Führungsriege in den Unfall verwickelt und im schlimmsten Fall sogar tot.

Nicht das gesamte Ersparte auf eine Karte setzen


Wer also sein Geld verteilt, der darf sich in der Regel (fast) immer über gute Gewinne freuen. Das liegt wohl daran, weil die riskantesten natürlich auch die profitabelsten Geldanlagen sind. Wertpapiere aus fernen Ländern, die sich erst zu Beginn eines starken Wirtschaftsaufschwungs befinden, können für hohe Gewinne sorgen.

Doch nicht jedes Wertpapier aus einem fernen Land, das eine durchaus positive Prognose aufweist, muss tatsächlich auch für hohe Gewinne sorgen - sehr wohl gibt es auch Wertpapiere, die in weiterer Folge abstürzen, sodass es mitunter zum Verlust kommt. Stürzt ein Papier ab, so muss das, sofern man sein Geld gut verteilt hat, noch lange kein Weltuntergang sein.


Anders hingegen, wenn das gesamte Ersparte in eine Aktiengesellschaft investiert wird - kommt es hier zum Beben und in weiterer Folge zur Talfahrt, so ist sogar ein Totalverlust möglich. Dieser ist übrigens (fast) ausgeschlossen, wenn eine gute Diversifikation - also die gute Verteilung des Geldes - vorliegt.

Nicht nur in Aktien investieren


Wer eine gute Diversifikation erreichen will, der sollte sein Geld aber nicht nur in Aktien stecken. Sehr wohl können sich im Depot auch Währungen wie auch Rohstoffe befinden. Um sich ein Bild davon zu machen, wie ein derartiges Depot aussehen könnte, kann sich mit dem ING Diba Musterdepot befassen. Der Vorteil eines derartigen Depots? Es ist ungefährlich, da es nur zu Testzwecken dient - man muss also nicht sein Erspartes angreifen.

Ein ausgesprochen einfaches Prinzip


Das Prinzip mag einfach klingen, jedoch können sehr wohl auch Fehler auftreten, die am Ende dem Anleger Geld kosten können. Zu glauben, man erreicht eine breite Streuung, weil nur Aktien aus den Schwellenländern gekauft werden, irrt. Auch wenn hohe Gewinne möglich sind, so könnte eine neue Aktienkrise dafür sorgen, dass das Ersparte plötzlich um mehr als die Hälfte reduziert wird - selbst ein Totalverlust kann nicht ausgeschlossen werden.

Auch dann, wenn man einen "Insider-Tipp" oder "Experten-Ratschlag" bekommen hat, sollte man nie sein ganzes Geld auf eine Karte setzen. So auch, wenn es um dieselbe Branche geht: Wer in die Unternehmen BMW, Daimler und Volkswagen investiert, der hat zwar sein Geld auf drei Aktiengesellschaft aufgeteilt, muss sich aber durchaus bewusst sein, dass die nächste Autokrise dafür sorgen könnte, dass das Ersparte weniger wird.

Man sollte also einerseits in Aktien aus verschiedenen Ländern investieren, andererseits aber auch sein Geld in unterschiedliche Branchen stecken. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktienkurse in den Branchen Immobilien, Technik und Automobil zeitgleich abstürzen, ist ausgesprochen gering. (09.11.2018/oc/n/w)
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