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Börsen in Europa am Mittag: Moderate Abschläge, H&M im Blick


30.01.2013
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices haben sich im Mittwochhandel bis zur Mittagszeit für den Rückwärtsgang entschieden. Im Vorfeld der für heute Abend erwarteten Zinsentscheidung in den USA halten die Anleger ihr Pulver trocken. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verliert derzeit 0,17 Prozent auf 2.744,63 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) verschlechtert sich um 0,32 Prozent auf 2.663,48 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich rote Vorzeichen aus.

An den US-Börsen zeichnet sich zur Stunde eine kaum veränderte Handelseröffnung ab. So rückt der Dow Jones Future derzeit um 0,01 Prozent vor. Für den NASDAQ-Future geht es um 0,04 Prozent nach unten, während der S&P-Future unverändert tendiert. Aus den USA werden heute die wöchentlichen Hypothekenanträge, die BIP-Daten, der ADP-Arbeitsmarktbericht sowie das FED-Sitzungsergebnis erwartet.

Das spanische Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal 2012 zum Vorquartal um 0,7 Prozent gesunken. Auf Jahressicht liegt das Wachstum bei -1,8 Prozent.

Der italienische Geschäftsklimaindex ist derweil im Januar auf 84,6 gefallen von 85,7 im Monat zuvor. Im italienischen Aktienhandel brechen unterdessen die Aktien des Ölfeld-Servicedienstleisters Saipem (ISIN IT0000068525 / WKN 869060) um 32,1 Prozent ein, nachdem der Konzern eine Gewinnwarnung veröffentlicht hat.


In der Schweiz stehen im Mittagshandel die Anteilsscheine des Pharmakonzerns Roche Holding (ISIN CH0012032113 / WKN 851311) als zweitschwächster Wert im SMI mit einem Abschlag von 1,5 Prozent unter Druck. Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 seine Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent steigern. Dabei profitierte man von einer steigenden Nachfrage nach den Krebsmedikamenten sowie dem wachsenden Geschäft mit klinischen Labors. Die positive Verkaufsentwicklung sowie Produktivitätsverbesserungen führten nach Konzernangaben zu einer höheren Ertragskraft: Sowohl der Kernbetriebsgewinn als auch der Kerngewinn je Titel wuchsen im zweistelligen Bereich. Schlechter läuft es auch zur Mittagszeit nur noch für UBS mit einem Abschlag von 2 Prozent, während die Gewinnerliste von Geberit mit einem Plus von 1,2 Prozent angeführt wird.

H&M (ISIN SE0000106270 / WKN 872318) verlieren 2,1 Prozent an Wert. Die Bekleidungskette musste im abgelaufenen Geschäftsquartal einen leichten Gewinnrückgang ausweisen. Dabei wirkten sich Preissenkungen negativ aus. Beim Umsatz legte man unterdessen zu.

Im österreichischen Leitindex ATX stehen auch zur Mittagszeit Wienerberger mit einem Zugewinn von 4,6 Prozent als bester Wert hoch im Kurs. Unter Druck stehen indes die Papiere von Raiffeisen Bank International, die sich auf dem letzten Platz um 1,4 Prozent verschlechtern.

Im französischen Leitindex CAC 40 rücken an der Indexspitze im Mittagshandel Renault um 1,5 Prozent vor. Daneben verteuern sich auch Total um mehr als 1 Prozent. Am Indexende brechen unterdessen Technip um 6,6 Prozent ein.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.744,63 (-0,17 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.663,48 (-0,32 Prozent) FTSE 100 (London): 6.343,45 (+0,07 Prozent) CAC40 (Paris): 3.781,48 (-0,11 Prozent) MIB (Mailand): 17.540,30 (-1,97 Prozent) SMI (Zürich): 7.404,08 (-0,72 Prozent) ATX (Wien): 2.460,27 (-0,02 Prozent) (30.01.2013/ac/n/m)



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