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Südzucker: Stabiler Umsatz bei geringerem Ergebnis


13.01.2014
aktiencheck.de

Mannheim (www.aktiencheck.de) - Die Südzucker AG (ISIN DE0007297004 / WKN 729700, Ticker-Symbol: SZU) hat in den ersten neun Monaten (1. März 2013 bis 30. November 2013) des Geschäftsjahres 2013/14 einen Konzernumsatz von 6.029 (Vorjahr: 6.046) Mio. Euro auf Vorjahresniveau erreicht, so das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Während im Segment Zucker der Umsatz zurückging, stieg er in allen anderen Segmenten. Das operative Konzernergebnis entwickelte sich erwartungsgemäß und sank deutlich auf 607 (Vorjahr: 816) Mio. Euro. Maßgeblich hierfür ist der Rückgang des operativen Ergebnisses im Segment Zucker. In den Segmenten CropEnergies und Spezialitäten waren die Ergebnisse ebenfalls rückläufig, während im Segment Frucht ein deutlicher Ergebnisanstieg erzielt wurde. Die Nettofinanzschulden konnten um 308 Millionen Euro auf 79 Millionen Euro weiter zurückgeführt werden.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 wird weiterhin mit einem leichten Rückgang des Konzernumsatzes auf rund 7,6 (Vorjahr: 7,9) Mrd. Euro gerechnet. Auch wird weiter ein deutlicher Rückgang des operativen Konzernergebnisses auf rund 650 (Vorjahr: 974) Mio. Euro erwartet.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013/14 ist der Umsatzrückgang im Segment Zucker auf 3.153 (Vorjahr: 3.303) Mio. Euro insbesondere auf niedrigere Erlöse für Quotenzucker zurückzuführen. Der Quotenzuckerabsatz lag leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Bei Nichtquotenzucker für den Export sanken weltmarktpreisbedingt die Erlöse bei gleichzeitig niedrigeren Absatzmengen.

Das operative Ergebnis im Segment Zucker lag mit 420 (Vorjahr: 596) Mio. Euro wie erwartet deutlich unter dem hohen Vorjahresniveau. Maßgeblich für diesen Rückgang sind vor allem die in der Kampagne 2012 gestiegenen Rohstoffkosten und Belastungen aus der kürzeren Kampagne infolge der geringeren Ernte 2012. Seit dem dritten Quartal wirken sich zunehmend auch sinkende Quotenzuckererlöse aus. Das Nichtquotenzuckergeschäft ist durch niedrigere Exportmengen und weltmarktpreisbedingt geringere Erlöse gekennzeichnet.


In den meisten Südzucker-Regionen begannen Rübenernte und Zuckererzeugung wegen der erwartet niedrigeren Ernte erst ab Mitte September 2013. Bei einem voraussichtlichen Ende der Kampagne Ende Januar 2014 wird mit einer durchschnittlichen Kampagnedauer von rund 102 (Vorjahr: 112) Tagen gerechnet. Die Zuckererzeugung einschließlich der Raffination von Rohzucker wird im Vergleich zum Vorjahr mit voraussichtlich 4,7 (Vorjahr: 4,9) Mio. Tonnen geringer ausfallen.

Im Segment Spezialitäten konnte der Umsatz im Berichtszeitraum um drei Prozent auf 1.443 (Vorjahr: 1.407) Mio. Euro gesteigert werden. Dieser Zuwachs ist auf gestiegene Absatzmengen, auch durch die Inbetriebnahme der Weizenstärkeanlage in Pischelsdorf/Österreich im Juni 2013, sowie höhere Erlöse in der Division Stärke zurückzuführen. Durch die Belastungen aus den hohen Rohstoffpreisen im ersten Halbjahr, die nicht vollständig am Markt weitergegeben werden konnten, lag das operative Ergebnis mit 91 (Vorjahr: 112) Mio. Euro nach neun Monaten jedoch weiterhin wie erwartet unter Vorjahr.

Im Segment CropEnergies konnte der Umsatz um zehn Prozent auf 527 (Vorjahr: 477) Mio. Euro gesteigert werden. Neben dem höheren Absatz, insbesondere durch die Erstkonsolidierung des britischen Bioethanolherstellers Ensus, der im Juli 2013 von CropEnergies übernommen wurde, und gestiegenen Handelswarenmengen konnten auch die Erlöse für Lebens- und Futtermittel zulegen.

Das operative Ergebnis lag mit 37 (Vorjahr: 70) Mio. Euro erwartungsgemäß deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dazu trugen neben rückläufigen Bioethanolerlösen insbesondere die gestiegenen Nettorohstoffkosten bei. Weitere operative Belastungen ergaben sich aus der Inbetriebnahme der Bioethanolanlage von Ensus in Wilton/Großbritannien sowie aus dem Hochwasser in Zeitz im Juni 2013.

Der Umsatz im Segment Frucht konnte um fünf Prozent auf 906 (Vorjahr: 859) Mio. Euro gesteigert werden. Der hierfür ursächliche Absatzzuwachs ist dabei unter anderem auf die erst seit dem zweiten Quartal 2012/13 erfolgte Vollkonsolidierung der YBBSTALER-Gesellschaften zurückzuführen. Bei den Fruchtzubereitungen konnte der Absatz in allen wesentlichen Regionen zulegen.

Das operative Ergebnis im Segment Frucht konnte bei rückläufigen Erlösen und Rohstoffkosten auch im dritten Quartal weiter wachsen und erhöhte sich auf insgesamt 59 (Vorjahr: 38) Mio. Euro. Dieser Zuwachs basiert insbesondere auf der weiterhin starken Absatzentwicklung bei Fruchtzubereitungen sowie dem konsolidierungsbedingten Anstieg bei Fruchtsaftkonzentraten. (13.01.2014/ac/n/d)



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