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Europas Biotech-Stars in einem Index - Zertifikateanalyse


05.07.2018
ZertifikateReport

Gablitz (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Index-Zertifikat (ISIN DE000HX28ET5/ WKN HX28ET) der HypoVereinsbank auf den European Biotech Index (ISIN DE000A2BL3K0/ WKN A2BL3K) vor.

Biotechnologie - eine reine US-Domäne? Sicherlich, viele Branchenriesen seien US-amerikanische Konzerne und entsprechend an der NASDAQ notiert. Allerdings würden sich auch in Europa viele Biotech-Unternehmen finden, in deren Forschungs- und Produktpipeline viel Potenzial stecke. Die HypoVereinsbank begebe in Zusammenarbeit mit der Indexberechnungsstelle ICF das Index-Zertifikat auf den European Biotech Index, das die größten europäischen Unternehmen der Branche versammele.

Zum Auswahluniversum würden alle Unternehmen gehören, deren Heimatbörse in der Europäischen Union angesiedelt sei und die durch Bloomberg in den Subsektoren Biotechnologie oder Life Science Tools & Services kategorisiert würden. Die Marktkapitalisierung müsse zudem mindestens 100 Mio. Euro und das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen mehr als 100.000 Euro betragen. Die 30 größten Unternehmen, die diese Bedingungen erfüllen würden, würden gleichgewichtet zur Indexbildung herangezogen. Eine Indexüberprüfung und -neugewichtung finde jeweils am ersten Handelstag der Monate Januar, April, Juli und Oktober statt; außerplanmäßige Anpassungen, etwa bei Unterschreiten der Qualifizierungsschwellen oder Übernahmen, seien möglich.


Per 1. Juli entfalle knapp die Hälfte der Indexkomponenten auf Schweden (zehn Unternehmen oder 33,3 Prozent) und die Schweiz (vier Unternehmen oder 13,3 Prozent). Dänemark sei mit drei Unternehmen (10 Prozent), ebenso Deutschland (Evotec, Gerresheimer, Morphosys; Qiagen sei zwar in Deutschland gelistet, aber ein niederländisches Unternehmen). Aus Frankreich, den Niederlanden, Irland und Norwegen seien jeweils zwei, aus Belgien und Großbritannien jeweils ein Unternehmen enthalten.

Der Index sei als Net-Return-Index konzipiert; Erträge wie etwa Dividenden würden also nach Abzug etwaiger Steuern reinvestiert. Die Managementgebühr liege bei 1,5 Prozent p.a. Investoren würden ein (diversifiziertes) Wechselkursrisiko übernehmen, da derzeit etwa zwei Drittel der Indexkomponenten nicht in Euro notieren würden.

Wer auf einzelne oder wenige, vor allem kleinere Biotech-Unternehmen setzen möchte, müsse oftmals die Abhängigkeit von einzelnen Forschungsergebnissen und die daraus resultierenden hohen Volatilitäten akzeptieren - ein gut diversifizierter Index schütze Anleger vor Pleiten einzelner Unternehmen in einer grundsätzlich schwer zu durchdringenden, aber aussichtsreichen Industrie. (05.07.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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