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Unlimited Turbo Short Zertifikat auf Intel: Sicherheitslücke lastet schwer auf dem Chip-Riesen - Zertifikateanalyse


04.01.2018
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Unlimited Turbo Short Zertifikat (ISIN DE000VL6RMX7/ WKN VL6RMX) von Vontobel auf die Aktie von Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) vor.

Berichte über eine gravierende Sicherheitslücke in Intel-CPU's habe das gleichnamige Wertpapier in den letzten beiden Handelstagen massiv einbrechen lassen, Konkurrent AMD könne hingegen deutlich zulegen. Noch immer möchte Intel nicht genau bekannt geben, wo die Sicherheitslücke bestehe, und erwecke den Anschein der Herunterspielung.

Die Sicherheitsprobleme bei Intel, AMD und ARM-Prozessoren würden Entwickler zu umfangreichen Sicherheits-Updates bei PC-Betriebssystemen, Smartphones und sogar Tablets zwingen. Verständlicherweise seien Nutzer dieser Geräte stark verunsichert, Experten würden von Milliarden Endgeräten mit der Sicherheitslücke ausgehen. Programmierer würden bereits an einem umfangreichen Sicherheit-Update arbeiten, dies könnte jedoch die Leistung der Prozessoren um bis zu ein Drittel senken und führe zu einem deutlichen Vertrauensverlust, und das nicht nur bei Anwendern.


Investoren seien ebenfalls verschreckt und würden die Aktien von Intel aktuell im hohen Bogen aus ihren Depots werfen, nachdem das Wertpapier gegen Mitte Dezember noch ein frisches Verlaufshoch bei 47,64 US-Dollar habe markieren können. Mit den zunehmenden Kursverlusten sei unter hohen Umsätzen auch die 50-Tage-Durchschnittslinie zur Unterseite gebrochen worden und belaste den Kursverlauf zusätzlich. Zwar sei das aktuelle Chartbild noch nicht als dramatisch einzustufen, weitere Verluste könnten nachrichtenbedingt aber noch folgen.

Die kurzzeitige Schwäche der Intel-Aktie könnte nun verstärkt Bären auf den Plan rufen, die unterhalb des Kursniveaus von 42,78 US-Dollar einen Kurslückenschluss aus Ende Oktober erzwingen könnten. Abgaben bis auf ein Niveau von 41,57 US-Dollar kämen in den kommenden Handelsstunden daher nicht überraschend. Sollte sich die Schwäche weiter fortsetzen, sei mit einem Test der 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 39,66 US-Dollar zu rechnen, möglicherweise komme es noch zu einem Kurssturz auf die Unterstützung von 38,45 US-Dollar.

Spekulative Investoren könnten hierzu beispielshalber auf das Unlimited Turbo Short Zertifikat zurückgreifen und eine Rendite von bis 120 Prozent erzielen. Die Verlustbegrenzung sollte sich noch weiter weg aufhalten, da eine stark erhöhte Volatilität in den kommenden Handelstagen zwingend einkalkuliert werden müsse. Entspannen dürfte sich das Chartbild von Intel hingegen erst oberhalb der Jahresochs aus 2017 von 47,64 US-Dollar. Dann könnte nämlich die Marke von rund 50,00 US-Dollar angesteuert werden, was unter diesen Umständen jedoch wenig wahrscheinlich erscheine. (04.01.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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