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Faktor 1.0x Long-Zertifikat auf HappyNewYear-Index: Auf die Verlierer des Jahres 2017 setzen - Zertifikateanalyse


21.12.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Faktor 1.0x Long-Zertifikat (ISIN DE000MF354W5/ WKN MF354W) von Morgan Stanley auf den HappyNewYear-Index vor.

Gegen Ende Dezember würden sich die vorherrschenden Trends des aktuellen Börsenjahres meist verstärken. Denn viele Fondsmanager würden die letzten Tage des Jahres zum so genannten "Window Dressing" nutzen. Hierbei würden die Gewinnerpapiere des Börsenjahrgangs noch vor Silvester in die Depots gekauft. So entstehe in der Jahresendabrechnung der Eindruck, dass die Portfoliomanager schon das ganze Jahr über das richtige Gespür gehabt hätten.

Zum umgekehrten Effekt komme es bei den Verliereraktien des Jahrgangs: Profis würden die Loser-Papiere spätestens Ende Dezember aus ihren Depots schmeißen. Denn wer gebe schon gerne zu, dass er im Jahresverlauf auf die "falschen" Aktien gesetzt habe. In den ersten Januar-Tagen des neuen Jahres drehe sich der Trend dann oftmals um. Zum einen lasse der Verkaufsdruck bei den Verlierertiteln schlagartig nach. Zum anderen würden die Profis die Übergewichtung der Gewinnerpapiere wieder herunterfahren und die Loser zurückkaufen.


In den vergangenen Jahren seien die Kurserholungen teilweise kräftig ausgefallen: Wer sich beispielsweise Ende 2016 die AIXTRON-Aktie ins Depot gelegt habe, habe sich im Januar 2017 über ein Plus von mehr als 18 Prozent freuen können. Auch bei der Commerzbank sei die Wette aufgegangen: Habe der DAX-Titel Ende 2016 noch 7,25 Euro gekostet, sei es im Januar 2017 bis auf fast 8,50 Euro nach oben gegangen - ein Plus von mehr als 17 Prozent. Im Jahr davor habe der Erholungskurs der Anteilscheine von E.ON Anlegern einen Gewinn von mehr als 20 Prozent beschert.

Trotz des guten 2017er Börsenjahrgangs gebe es auch in diesem Jahr einige Verlierer: Von den 160 Titeln, die in den Indices DAX, MDAX, SDAX gelistet seien, würden immerhin 22 Werte negative Vorzeichen aufweisen. Besonders stark verloren hätten im DAX ProSiebenSat.1 und Fresenius, im MDAX Südzucker und Deutsche EuroShop, im SDAX Vossloh und Gerry Weber sowie im TecDAX GFT Technologies und Nordex. Bei der einen oder anderen Aktie könnte Anfang des kommenden Jahres ein kräftiger Rebound anstehen.

Es seien genau diese acht Aktien, die Morgan Stanley im "HappyNewYear-Index" zusammengefasst habe. Das Auswahlbarometer sei am 11. Dezember 2017 zu einem Startkurs von 100,00 Euro lanciert worden. Er bilde die Wertentwicklung der acht "Loser-Aktien" ab, wobei die Titel zu Beginn mit jeweils 12,5 Prozent gleichgewichtet gewesen seien.

Auf den Index habe Morgan Stanley drei verschiedene MINIs mit anfänglichen Hebeln von drei bis fünf sowie fünf verschiedene Faktor-Zertifikate mit Hebeln von eins bis fünf begeben. Somit könnten Anleger mit dem unterschiedlichsten Chance/Risiko-Profil auf eine Jahresanfangsrally bei den Verlierern des Börsenjahrgangs 2017 spekulieren. Die konservativste Variante sei das Faktor-Zertifikat mit einem Hebel von eins. Es funktioniere ähnlich wie ein Tracker, bilde also die Entwicklung des HappyNewYear-Index nahezu eins zu eins ab.

In der Vergangenheit sei übrigens zu beobachten gewesen, dass es nach einem Spurt in den ersten Januar-Tagen meist schon gegen Ende des Monats wieder zu Gewinnmitnahmen gekommen sei. Aufgrund dieser Muster seien die Happy-New-Year-Wetten vor allem für kurzfristig orientierte Anleger geeignet. (Ausgabe 50/2017) (21.12.2017/zc/a/a)



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