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Bonus Cap-Zertifikat auf ProSiebenSat.1: Von der Schippe gesprungen - Zertifikateanalyse


21.12.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VL6JN48/ WKN VL6JN4) von Vontobel auf die ProSiebenSat.1-Aktie (ISIN DE000PSM7770/ WKN PSM777) vor.

Das sei knapp gewesen: Nachdem die ProSiebenSat.1-Aktie Mitte November bis auf 24,50 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit 2013 gefallen und ihre Marktkapitalisierung gemessen am Streubesitz damit auf 5,6 Mrd. Euro abgesackt sei, schien ihr Platz im DAX gefährdet. Doch in der entscheidenden Rangliste Aktienindices der Deutschen Börse für den Monat November habe der Titel den rettenden Platz 43 belegt. Erst ein weiteres rund siebenprozentiges Kursminus hätte zu einem Rutsch auf Rang 46 geführt. Damit wäre es mit der Mitgliedschaft in der ersten deutschen Börsenliga vorbei gewesen.


Der freie Fall der Aktie, der im Mai dieses Jahres seinen Ausgang genommen habe, sei aber noch rechtzeitig gestoppt worden. Auslöser sei die Meldung im November gewesen, wonach Konzernchef Peter Ebeling den Sender per Ende Februar 2018 verlassen werde. Seitdem sei die DAX-Aktie auf zaghaftem Erholungskurs. Anleger würden den Chefwechsel mit der Hoffnung verknüpfen, dass ein neues Management das Ruder bei dem Medienkonzern herumreißen werde. Ein Nachfolger sei allerdings noch nicht gefunden. Noch vor seinem Abgang habe Ebeling am 6. Dezember auf einem Kapitalmarkttag angekündigt, dass der Konzern umgebaut werden solle. Ab dem kommenden Jahr solle ProSiebenSat.1 nur noch auf drei statt auf vier Säulen stehen. Vor allem über die Zusammenlegung der TV-Sparte mit den Online-Unterhaltungsplattformen sollten Einsparungen von mehr als 50 Mio. Euro bis 2019/2020 erzielt werden.

Was den DAX-Abstieg betreffe, werde das Zittern für ProSiebenSat.1 im neuen Jahr weitergehen - darin seien sich die Index-Experten von LBBW, Commerzbank und DZ BANK einig. Die nächste Indexüberprüfung finde bereits im März 2018 statt. Dabei würden die gleichen Regeln wie jüngst bei der Dezember-Entscheidung gelten. Richtig ernst werde es im September. Denn dann reiche schon Platz 41 aus, um aus dem DAX zu fliegen. Nachrückkandidaten gebe es genug: Sowohl Deutsche Wohnen und Covestro aus dem MDAX als auch Wirecard aus dem TecDAX würden die strengen Kriterien für eine DAX-Mitgliedschaft erfüllen.

Da die Abstiegsgefahr also noch nicht gebannt und zudem nicht absehbar sei, ob der Konzernumbau zum Erfolg führe, sollten Anleger bis auf weiteres nur mit Risikopuffer investieren. Dazu biete sich ein Bonus Cap von Vontobel an. Bei einem Puffer von 20 Prozent berge es eine Renditechance von 8,3 Prozent. Die Laufzeit ende im August 2018, also noch vor dem möglichen DAX-Abstieg. (Ausgabe 50/2017) (21.12.2017/zc/a/a)



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