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Bonus Cap-Zertifikat auf E.ON: Kursrückgang übertrieben - Zertifikateanalyse


21.12.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000DD1NQ98/ WKN DD1NQ9) mit dem Basiswert E.ON vor.

E.ON zähle zu den größten Versorgern in Deutschland und Europa. Der Konzern sei im Wesentlichen in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen tätig. In der zum Großteil an die Aktionäre abgespaltenen Uniper seien die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel gebündelt. In 2018 sei der Komplettausstieg aus Uniper geplant.

Der Kurs der E.ON-Aktie sei im Sog des Kursrückgangs von innogy infolge deren Gewinnwarnung für 2017 und negativen Ausblicks für 2018 um 5% gefallen. Seit den Hochs im November betrage der Rückgang rund 14%. Die Bewertungsrelationen für 2018 lägen bereits deutlich unter denen des engsten Vergleichsunternehmens innogy.

Aufgrund der deutlich verbesserten Bilanzrelationen, die mehr Spielraum für Zukunftsinvestitionen ermöglichen würden, würden die Analysten das Unternehmen wieder für interessant halten. Ein positiver Impuls könnte ihrer Meinung nach von einer neuen Wachstumsstrategie ausgehen. Risiken seien ihres Erachtens vor allem bezüglich des UK-Vertriebsgeschäfts vorhanden. Die Analysten würden den Rückgang aus den oben dargelegten Gründen für nicht gerechtfertigt halten.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert E.ON SE zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.


Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die E.ON-Aktie vom 15.08.2017 bis 15.06.2018 nicht auf oder unter 7,50 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD1NQ9 an der Wertentwicklung der E.ON-Aktie partizipieren.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DD1NQ9 zahle am Ende der Laufzeit (22.06.2018) einen Bonusbetrag in Höhe von 11,00 EUR, sofern die E.ON-Aktie während der Beobachtungstage (15.08.2017 bis 15.06.2018) immer über der Barriere von 7,50 EUR notiere.

Steige der Kurs der E.ON-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 11,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die E.ON-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (15.08.2017 bis 15.06.2018) auf oder unter der Barriere von 7,50 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der E.ON-Aktie am 15.06.2018 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 11,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der E.ON-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 11,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der E.ON-Aktie am 15.06.2018 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 18.12.2017) (21.12.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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