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Bonus Cap 80 2018/12 auf BASF: TV Absichtserklärung zu DEA-Wintershall - Zertifikateanalyse


18.12.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die BASF-Aktie (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) ein Bonus Cap 80 2018/12 (ISIN DE000DGU2MP2/ WKN DGU2MP) mit dem Basiswert BASF vor.

Das Portfolio des weltweit größten Chemieunternehmens BASF umfasse Chemikalien, Pflanzenschutzmittel und Saatgut sowie Erdöl- und Erdgas-Exploration & Produktion (100%-Gruppengesellschaft Wintershall). Das Agrargeschäft fokussiere sich auf chemischen Pflanzenschutz.

Am 07.12.2017 hätten BASF und LetterOne eine Absichtserklärung über die Fusion der Öl&Gas-Aktivitäten DEA Group und Wintershall AG unterzeichnet. In einem Gemeinschaftsunternehmen solle BASF eine 67%-Mehrheit erhalten. Der Abschluss solle nach Unternehmensangaben im zweiten Halbjahr 2018 erfolgen. Mittelfristig solle laut Management ein Ausstieg über einen Börsengang erfolgen. Zuvor sollten Synergien des Gemeinschaftsunternehmens gehoben werden.

Die Analysten der DZ BANK sehen eine Fusion von Wintershall und DEA mit dem Ziel, das neue Unternehmen über einen Börsengang abzuspalten, positiv. Die Vorteile lägen ihrer Meinung nach u.a. in einer niedrigeren Ergebnisvolatilität und Abhängigkeit von Öl&Gaspreisen, einer geringeren Abhängigkeit von politischen Entwicklungen in Nordafrika, Südamerika und Russland sowie einem hohen Kassenmittelzufluss, der für Schuldenabbau und Zukäufe in Wachstumsmärkte zur Verfügung stehe.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert BASF SE zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.


Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die BASF-Aktie vom 30.10.2017 bis 21.12.2018 nicht auf oder unter 80,00 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGU2MP auf ein solches Szenario setzen.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGU2MP zahle am Ende der Laufzeit (02.01.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 110,00 EUR, sofern die BASF-Aktie während der Beobachtungstage (30.10.2017 bis 21.12.2018) immer über der Barriere von 80,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der BASF-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 110,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die BASF-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (30.10.2017 bis 21.12.2018) auf oder unter der Barriere von 80,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der BASF-Aktie am 21.12.2018 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 110,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der BASF-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 110,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der BASF-Aktie am 21.12.2018 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 14.12.2017) (18.12.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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