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Open End Turbo Short auf Gold: Zinsfantasie drückt auf Kurse - Optionsscheineanalyse


11.06.2019
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Short (ISIN DE000VF2M2P7/ WKN VF2M2P) von Vontobel auf Gold (Troy Ounce) (ISIN XC0009655157/ WKN 965515) vor.

Just nach Erreichen der langfristigen Trendlinie um 1.340 US-Dollar sei der Goldpreis wieder gen Süden abgedreht. Als Auslöser für den merklichen Preisverfall würden Hoffnungen auf eine Zinssenkung angeführt.

Die EZB habe erst kürzlich eine Ausweitung ihrer Niedrigzinspolitik bis Ende 2020 angekündigt und somit den sicheren Hafen Gold unattraktiver gemacht. Nach charttechnischer Auswertung ergebe sich hierdurch jetzt aber ein astreines Doppelhoch im Bereich von 1.348 US-Dollar, die Folgen dessen seien zu Beginn dieser Handelswoche nicht zu übersehen. Das Edelmetall verliere deutlich an Wert und sei auf die erste markante Unterstützung um 1.320 US-Dollar zurückgefallen.

Die hohe Aussagekraft des Doppelhochs wirke sich auf mittelfristiger Ebene bei regelkonformer Aktivierung auf Monate hinweg aus und könnte zu weiter fallenden Kursen führen. Noch könnte man das aktuelle Handelsgeschehen zwischen 1.300 und 1.348 US-Dollar als Kursgeplänkel interpretieren, auf langfristiger Sicht seien ab sofort jedoch deutliche Achtungszeichen anzuführen. Würden die USA ihre Zinsen senken, könnte dies sogar zu einer Beschleunigung der Korrektur führen.


Unterhalb der Unterstützung von 1.320 US-Dollar dürfte sich die zu Beginn dieser Woche gestartete Korrektur bei Goldpreis in Richtung 1.300 US-Dollar fortsetzen. An dieser Stelle treffe der das Edelmetall auf seine seit Sommer letzten Jahres bestehende Aufwärtstrendlinie und dürfte kurz pausieren. Verkaufssignale auf mittel- bis langfristiger Ebene und somit für die nächsten Monate würden sich allerdings erst unter dem Niveau von grob 1.270 US-Dollar ergeben. Damit würde jedoch auch das Doppelhoch eine Bestätigung erfahren und Abgaben in Richtung 1.200 US-Dollar forcieren.

Eine merkliche Entspannung könne sich hingegen erst über den aktuellen Jahreshochs von 1.348 US-Dollar ergeben, dann wäre ein rascher Vorstoß in Richtung der Aprilhochs bei 1.366 US-Dollar zu favorisieren. Dieses Szenario werde unter den gegebenen Umständen einer Fortsetzung der Niedrigzinspolitik und attraktiven Aktienmärkten jedoch nur sehr schwierig umzusetzen sein.

Als Einstiegsvoraussetzung für ein spekulatives Short-Investment könne der Bruch von 1.320 US-Dollar herangezogen werden. Hierdurch steige die Wahrscheinlichkeit auf einen Abstieg des Goldpreises auf glatt 1.300 US-Dollar merklich an. Mittel- bis langfristige Verkaufssignale würden sich aber erst unter dem Niveau von grob 1.270 US-Dollar ergeben, Ziele wären dann im Bereich von 1.200 US-Dollar zu suchen. Über das Open End Turbo Short könnten Anleger von einem Hebel von 23,3 von einem Preisabstieg profitieren.

Die mögliche Renditechance bei einem Test der Marke von 1.200 US-Dollar sei auf vom aktuellen Niveau auf 200 Prozent berechnet worden, das CRV gebe sogar einen Wert von 13 zu 1 her. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an und könne im Basiswert über dem Niveau von 1.330 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs von 4,29 Euro. Bei Zieleinlauf dürfte der Schein dann bei etwa 15,89 Euro notieren. (11.06.2019/oc/a/r)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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