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Call-Optionsschein auf Nike: Rekordhoch, und weiter? - Optionsscheineanalyse


14.09.2018
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Jürgen Sterzbach von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000CQ258T3/ WKN CQ258T) von der Citigroup auf die Nike-Aktie (ISIN US6541061031/ WKN 866993) vor.

Nachdem sich der Kaepernick-Deal als ein Coup erweise, seien die Anleger zurückgekommen und hätten die Nike-Aktie auf ein Rekordhoch steigen lassen. Ein Call-Optionsschein mit einem Basispreis bei 80 US-Dollar und einer Fälligkeit im März könnte von einer steigenden Nike-Aktie überproportional profitieren.

Natürlich habe Nike durch die Werbekampagne um den Ex-Football-Quarterback Colin Kaepernick provozieren wollen und sei sich genau über die Folgen und Reaktionen bewusst gewesen. Ob die Macher erwartet hätten, dass sich selbst US-Präsident Donald Trump zu Wort melde; wahrscheinlich schon, denn der lasse schließlich keine Gelegenheit aus, per Twitter seine Meinung kundzutun, selbst wenn er das lieber nicht tun sollte. Der Quarterback habe vor rund zwei Jahren einen anhaltenden Protest von Sportlern gegen Polizeigewalt gestartet und Rassendiskriminierung sei seit März 2017 daher ohne Vertrag. Für Nike sei er das Gesicht zum 30-jährigen Bestehen des Claims: Just do it.


In einer ersten Reaktion habe zwar auch die Börse die Aktion Nikes negativ bewertet und die Aktie erst einmal fallen lassen. In den folgenden Tagen habe es jedoch auch den Anlegern gedämmert, dass Nike ein ganz besonders cleverer Coup gelungen sei. Statt eines Umsatzverlustes hätten die Bestellungen nach der Erstausstrahlung der Kampagne im Vergleich zum Vorjahr rund um das Labor-Day-Wochenende um fast ein Drittel zugelegt. Das würden die Marktforscher von Edison ermittelten. Zwei Drittel der Nike-Kunden seien schließlich momentan jünger als 35 Jahre und würden eine vielfältigere und städtischere Klientel darstellen als die tendenziell weiße und ländliche Wählerschaft Trumps, meine die FAZ.

Mit ein paar Tagen Verspätung seien auch die Analysten gefolgt. Die britische Investmentbank HSBC habe ihr Kursziel von 77 auf 92 US-Dollar angehoben und ihre Bewertung der Nike-Aktie auf Kaufen belassen. Die australische Investmentbank Macquarie habe ihre Einstufung auf Outperform mit einem Kursziel von 87 US-Dollar erneuert. Und schließlich habe auch die US-Investmentbank Morgan Stanley in diesen Tenor eingestimmt und ihre Bewertung mit Übergewichten und einem Kursziel von 88 US-Dollar wiederholt. Und die Aktie habe die vorherigen Verluste innerhalb von wenigen Tagen wieder aufgeholt und im bestehenden Aufwärtstrend gestern bei 83,90 US-Dollar ein neues Rekordhoch erreicht.

Die seit Mitte Oktober letzten Jahres ansteigende Tendenz könne mit einem Trendkanal zwischen 77 und 87 US-Dollar beschrieben werden. Noch einmal habe die Nike-Aktie gestern unter ihren vorherigen Hochs geschlossen, aber habe dennoch mit 83,47 US-Dollar ihren höchsten Schlusskurs erreicht. Neue Quartalszahlen lege Nike dann nachbörslich am 25. September vor. Im vorherigen Quartal hätten die Zahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen, wobei Umsatz und Gewinn um dreizehn Prozent gestiegen seien. Vor allem in China habe Nike einen um mehr als ein Drittel gewachsenen Umsatz verzeichnet, doch sei dem Konzern auch in den USA nach drei rückläufigen Quartalen zuletzt die Wende beim Umsatz gelungen.

Mit einem Call-Optionsschein könnten risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Nike-Aktie ausgehen würden, jetzt überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 80 US-Dollar und einer Fälligkeit am 14.03.2019 könnte eine Rendite von 140 Prozent erzielen, wenn die Aktie bis zum Laufzeitende in sechs Monaten auf 100 US-Dollar steige. Sollte sie höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, könnte mit dieser spekulativen Idee auch eine höhere Rendite erzielt werden.

Zu beachten sei: Falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis von 80 US-Dollar notiere, verfalle der Optionsschein wertlos. Sonst werde die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie am Bewertungstag unter gleichen Bedingungen um 88,40 US-Dollar (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus der spekulativen Idee könne dagegen erwogen werden, sollte die Aktie aus dem dargestellten Aufwärtstrend um 77 US-Dollar fallen. (14.09.2018/oc/a/a)



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