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Optionsscheine auf Tesla Motors: Jetzt ist alles möglich! - Optionsscheineanalyse


10.08.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Call-Optionsschein (ISIN DE000DS4XZE7/ WKN DS4XZE) sowie einen Put-Optionsschein (ISIN DE000DM6DGM3/ WKN DM6DGM) der Deutschen Bank auf die Tesla Motors-Aktie (ISIN US88160R1014/ WKN A1CX3T) vor.

Wer gedacht habe, bei Tesla könnte es nicht noch turbulenter zugehen, sehe sich nun getäuscht. Neben der hektischen Produktion des Model 3, eines möglichen Abschieds von der Börse und des mutmaßlichen Einstiegs des saudi-arabischen Staatsfonds könnten die jüngsten Tweets von Konzernchef und Gründer Elon Musk ernste Konsequenzen haben.

Noch immer würden Marktteilnehmer die Geschehnisse vom Dienstag, den 7. August zu analysieren versuchen. Quasi aus dem Nichts habe Elon Musk über Twitter angekündigt, darüber nachzudenken, Tesla zu einem Preis von 420 US-Dollar je Aktie von der Börse zu nehmen, während die Finanzierung bereits gesichert sei. Angesichts eines implizierten Börsenwertes Teslas von 71 Mrd. US-Dollar hätten einige Marktteilnehmer bezweifelt, dass die Nachricht ernst gemeint sei. Andere hätten sogar vermutet, dass die Nachricht gar nicht von Musk selbst verfasst worden sein könnte. Inzwischen wisse man, dass es Elon Musk offenbar sehr ernst sei. Schließlich habe er noch einmal von seinen Plänen in einem Brief an die Mitarbeiter gesprochen und die Vorteile dargelegt, die eine Privatisierung Teslas hätte.

Die jüngsten Entwicklungen hätten den Kurs der Tesla Motors-Aktie verrücktspielen lassen. In kurzer Zeit seien riesige Summen bewegt worden. Kurzzeitig sei der Handel mit der Tesla Motors-Aktie sogar ausgesetzt worden. Letztlich hätten Musks Gedankenspiele der Aktie deutliche Kurszuwächse beschert. Auch ein Bericht der "Financial Times", wonach sich der saudi-arabische Staatsfonds Tesla-Anteile für rund 2 Mrd. US-Dollar gesichert habe, habe dabei geholfen.


Die Nachwirkungen der Musk-Tweets könnten jedoch weniger erfreulich sein. Das "Wall Street Journal" habe am 8. August berichtet, dass die US-Börsenaufsicht SEC bei Tesla angefragt habe, ob die kursbewegende Mitteilung den Tatsachen entspreche und warum sie über Twitter kundgetan worden sei. Insbesondere die vielen Short-Seller der Tesla-Aktie hätten unter den Entwicklungen gelitten. Sie könnten nun sogar versuchen, rechtlich gegen Musk und die Firma vorzugehen.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen könne man schon fast vergessen, dass Tesla am 1. August einen ebenfalls viel beachteten Quartalsbericht vorgelegt habe. Die jüngsten Zahlen seien am Markt gut angekommen, obwohl das Unternehmen zwischen April und Juni 2018 einen Rekordverlust eingefahren habe. Allerdings hätten Investoren positiv auf die Aussagen des Managements zur Produktion des Hoffnungsträgers Model 3 reagiert. Zuletzt seien 5.000 Autos pro Woche produziert worden. Bis Ende August sollten pro Woche mehr als 6.000 Model 3 vom Band laufen. Das Ziel sei es jedoch, so schnell wie möglich auf eine Wochenproduktion des Model 3 von 10.000 Fahrzeugen zu kommen. Auf diese Weise und dank der jüngsten Einsparungen wolle Tesla endlich profitabel arbeiten.

Tesla habe zuletzt einige Fortschritte verbuchen können. Allerdings würden viele Fragen unbeantwortet bleiben. Andere Autokonzerne hätten große Modelloffensiven im Elektrobereich auf den Weg gebracht. Die Konkurrenz werde immer härter. Gleichzeitig sei Tesla Motors trotz vollmundiger Versprechungen von Elon Musk in den vergangenen Jahren nicht gerade dafür berühmt geworden, eigene Ziele zu erreichen. Zudem gelte es eine mögliche Verärgerung der Kunden aufgrund der sich verzögernden Auslieferungen des Model 3 zu beachten. Hunderttausende hätten sich das Model 3 vorbestellt und eine Anzahlung geleistet. Viele könnten ihre Anzahlungen zurückfordern und den Konzern damit vor neue Herausforderungen stellen. Und nun müssten Anleger auch die möglichen Auswirkungen der jüngsten Twitter-Aktivitäten von Elon Musk beachten. Diese dürften nicht zur Beruhigung beigetragen haben.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla Motors-Aktie erwarten würden, könnten mit dem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 12.06.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 11,28. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 9,65; Laufzeit bis zum 12.06.2019) auf fallende Kurse der Tesla Motors-Aktie setzen. (Stand vom 09.08.2018) (10.08.2018/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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