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Wave XXL-Optionsscheine auf ProSiebenSat.1: Der Medienkonzern macht endlich ernst - Optionsscheineanalyse


05.07.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM6XC56/ WKN DX85N4) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS47RG3/ WKN DS47RG) der Deutschen Bank auf die Aktie von ProSiebenSat.1 (ISIN DE000PSM7770/ WKN PSM777) vor.

Nach den Schwächen im deutschen TV-Werbegeschäft und dem DAX-Abstieg schalte man bei ProSiebenSat.1 wieder in den Angriffsmodus. Dazu plane der Konzern eine Internet-Streaming-Offensive. Könne ProSiebenSat.1 den Rückstand auf Netflix & Co. auf diese Weise aufholen?

Der US-Video-on-Demand-Anbieter Netflix habe die Medienlandschaft in den vergangenen Jahren ordentlich durcheinandergewirbelt. Längst sei auch Amazon in das Geschäft mit Internet-Streamingdiensten eingestiegen. Das traditionelle werbefinanzierte Fernsehen werde mehr als nur herausgefordert. Immer häufiger würden sich Serien- und Filmfans Sendungen zu ihrer Wunschzeit über das Internet anschauen, statt an feste Sendezeiten gebunden zu sein. Werbepausen müssten sie sich ebenfalls nicht mehr antun. Dafür würden sie einen monatlichen Beitrag an Netflix & Co. entrichten. Entsprechend nervös seien traditionelle Medienkonzerne.


Der US-Unterhaltungskonzern Disney versuche derzeit große Teile des Medienunternehmens Twenty-First Century Fox zu kaufen. Disney sei bereit, tief in die Tasche zu greifen, um sich das Fox-Film- und Fernsehgeschäft zu sichern und noch mehr Inhalte im eigenen Haus zu vereinen. Schließlich gelte es die eigenen Streaming-Dienste mit Inhalten zu versorgen. Disney ziehe gleich mit zwei eigenen Video-on-Demand-Angeboten in den Wettbewerb mit Netflix. Auch bei ProSiebenSat.1 wolle man nicht tatenlos zusehen, wie die Werbeerlöse im klassischen Fernseh-Geschäft unter Druck geraten und so die Konzernergebnisse belasten würden. Gemeinsam mit dem US-Medienkonzern Discovery beabsichtige ProSiebenSat.1 den gemeinsamen Aufbau der führenden Streaming-Plattform für Deutschland. Dies habe das Unternehmen am 25. Juni 2018 mitgeteilt.

Der Start solle in der ersten Jahreshälfte 2019 erfolgen. Dann würden die Kräfte von 7TV, maxdome und dem Eurosport Player gebündelt. Besonders wichtig für den deutschen Markt: Der Eurosport Player übertrage einige Spiele der Fußball-Bundesliga live, was im fußballverrückten Deutschland als Zuschauermagnet wirken könne. Entsprechend ambitionierte Ziele seien formuliert worden: In den ersten zwei Jahren werde mit etwa zehn Millionen Nutzern gerechnet. Dies solle jedoch nicht alles sein. Bei ProSiebenSat.1 würde man am liebsten mit RTL, ARD und ZDF gemeinsame Sache machen, um sich der US-Konkurrenz zu stellen. Dort scheine man nicht abgeneigt, eine solche deutsche Allianz zu bilden.

Bei ProSiebenSat.1 baue man die digitale Präsenz nicht erst seit der Ankündigung eines neuen gemeinsamen Streaming-Dienstes mit Discovery aus. Die Bedeutung des schwächelnden klassischen werbefinanzierten Fernsehens sei zuletzt jedoch hoch geblieben. Dies dürfte sich in absehbarer Zeit nur schwer ändern lassen. Entsprechend schwach falle die Performance der ProSiebenSat.1-Aktie in den vergangenen Jahren aus. Zwar habe es ProSiebenSat.1 als erster Medienkonzern in den DAX geschafft, die Zugehörigkeit zur ersten deutschen Börsenliga habe jedoch abrupt geendet. Angesichts der aufstrebenden Internetkonkurrenz bleibe es fraglich, ob ProSiebenSat.1 die Rückkehr in den DAX gelingen könne.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der ProSiebenSat.1-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,91, die Barriere bei 16,95 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,84; Barriere bei 25,60 Euro) auf fallende Kurse der ProSiebenSat.1-Aktie setzen. (Stand vom 03.07.2018) (05.07.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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