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WAVE XXL-Optionsscheine auf Nordex: Der nächste Versuch - Optionsscheineanalyse


11.01.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen WAVE XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DM9XUT1/ WKN DM9XUT) sowie einen WAVE XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DM61P42/ WKN DM61P4) der Deutschen Bank auf die Nordex-Aktie (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.

Die Nordex-Aktie versuche sich seit einigen Wochen an einem Comeback-Versuch. Zuletzt hätten sich solche Versuche ein ums andere Mal als Strohfeuer erwiesen. Nun solle jedoch alles ganz anders sein.

Während der DAX seine Jahresendrally verpasst habe und erst Anfang 2018 in Schwung gekommen sei, sei der zuvor arg gebeutelten Nordex-Aktie bereits zum Ende des vergangenen Jahres ein beeindruckender Anstieg gelungen. Die Erholungsrally habe sich zu Beginn des neuen Jahres fortgesetzt. Auch dank eines insgesamt sehr positiven Börsenumfelds. Das Umfeld am Windenergiemarkt dürfte jedoch für eine Weile schwach bleiben, sodass sich die Frage danach stelle, ob der Nordex-Aktie irgendwann nicht doch die Luft ausgehen werde.

Turnaround-Trader würden sich nach Aktien umschauen, die in einer bestimmten Periode deutliche Kursverluste hätten erleiden müssen und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein Comeback starten würden. Ein solcher Turnaround-Kandidat sei in diesem Jahr möglicherweise Nordex. Zumal das Papier einst zu den Anlegerlieblingen am deutschen Aktienmarkt gehört habe. Die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers sei in 2017 um mehr als 50 Prozent in die Tiefe gestürzt. Damit habe Nordex auf Jahressicht die mit Abstand schwächste Performance im deutschen Technologieindex TecDAX vorzuweisen gehabt.


Allerdings sei eine Turnaround-Strategie alles andere als ein Selbstläufer. Aktien würden von Anlegerseite in der Regel aus guten Gründen abgestraft. Im Fall von Nordex seien dies zuletzt Gewinnwarnungen gewesen, ein insgesamt schlechtes Marktumfeld für Windturbinenhersteller und die sich daraus ergebende Nachfrageschwäche. Andere Branchenvertreter wie Siemens Gamesa oder der dänische Marktführer Vestas hätten ebenfalls mit Problemen zu kämpfen gehabt.

Als Reaktion auf die schwache Auftragslage und sinkende Preise wolle Siemens Gamesa bis zu 6.000 Arbeitsplätze streichen. Auch Nordex habe ein umfassendes Sparprogramm inklusive Stellenabbau angekündigt. In Europa sollten laut dem am 5. September 2017 vorgestellten Plan 400 bis 500 Arbeitsplätze wegfallen. Konzernweit sei damit fast jede zehnte Stelle betroffen. Neue Produkte sollten dem Unternehmen wiederum zu mehr Aufträgen verhelfen. 2018 dürfte jedoch ein schwieriges Jahr für Nordex werden.

Laut Unternehmensprognose vom 14. November 2017 solle die Nachfrage in 2018 insbesondere in den europäischen Kernmärkten schwach bleiben. Erst für 2019 werde eine sich wieder erholende Geschäftsentwicklung in Aussicht gestellt. Dies zu bewerkstelligen werde jedoch alles andere als einfach sein. Vor gar nicht allzu langer Zeit hätten die hochgelobten deutschen Solarunternehmen erleben müssen, wie schnell man gegen die aufstrebende chinesische Konkurrenz ins Hintertreffen geraten könne. Ein Szenario, das auch der europäischen Windenergie drohen könnte. Die Nicht-Beteiligung der Grünen an der kommenden Bundesregierung dürfte ebenfalls nicht gerade förderlich für Unternehmen wie Nordex sein, während die US-Regierung rund um Präsident Donald Trump ohnehin kein großer Freund der Erneuerbaren Energien sei. Zumal die Subventionen für den Windkraftausbau weiter zurückgefahren würden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,19, die Knock-Out-Schwelle bei 7,75 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,74; Knock-Out-Schwelle bei 11,55 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (Stand vom 09.01.2018) (11.01.2018/oc/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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