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Wave XXL-Optionsscheine auf Gold: Wie geht es nach der Jahresendrally weiter? Optionsscheineanalyse


05.01.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM80TL3/ WKN DM80TL) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM80U00/ WKN DM80U0) der Deutschen Bank auf Gold vor.

Dem Goldpreis sei zum Ende des vergangenen Jahres dank des schwachen US-Dollar ein Comeback gelungen. Allerdings könne sich die Lage an den Devisenmärkten und damit letztlich auch im Bereich Rohstoffe und Edelmetalle schnell wieder ändern.

Heimlich, still und leise habe Gold 2017 eine starke Performance hingelegt. Das gelbe Edelmetall habe sich um etwa 14 Prozent verteuert und das vergangene Jahr sogar knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze beendet. Dabei habe es angesichts einer hartnäckigen Seitwärtsbewegung alles andere als rosig ausgesehen. Auch der Auftakt in das Jahr 2018 habe sich sehen lassen können. Damit habe der Goldpreis zuletzt sogar eine bessere Performance als der DAX abgeliefert. Während die Jahresendrally im wichtigsten deutschen Börsenbarometer ausgefallen sei, seien die Goldnotierungen in den letzten Tagen des Jahres 2017 besonders stark geklettert. In beiden Fällen sei der Grund in einem deutlich schwächeren US-Dollar im Vergleich zum Euro zu suchen gewesen.


Der starke Euro werde insbesondere für ein Exportland wie Deutschland als schädlich angesehen, was die großen deutschen Blue Chips zu spüren bekämen. Ein schwächerer Greenback begünstige wiederum Rohstoff- und Edelmetallpreise. Gold & Co würden in den meisten Fällen in der US-Währung gehandelt. Ein schwächerer US-Dollar bedeute, dass die Beschaffung von Gold, Silber oder Rohöl günstiger werde und die Nachfrage zunehme. Dabei dürften sich einige Marktteilnehmer über die jüngste Entwicklung an den Devisenmärkten und die Auswirkungen auf die Rohstoffe gewundert haben. Schließlich habe die US-Notenbank FED die Leitzinsen 2017 drei Mal angehoben. Für 2018 würden drei weitere Zinsschritte in Aussicht gestellt. Bei der EZB scheine man dagegen sehr weit von einer Zinswende entfernt zu sein. Zudem habe die US-Regierung gerade eine Steuerreform verabschiedet, die die US-Wirtschaft ankurbeln solle. An sich Entwicklungen, die eher den US-Dollar stärken sollten.

Profitieren können habe der Goldpreis zuletzt auch von neuen Diskussionen rund um das Thema Inflation. Jahrelang sei diese in den Augen der Notenbanken viel zu niedrig gewesen, obwohl FED, EZB & Co die Märkte geradezu mit billigem Geld geflutet hätten. So langsam könnte sich diese Liquidität jedoch in deutlicheren Preissteigerungen bemerkbar machen. Gold gelte wiederum als Absicherung in wirtschaftlich turbulenten Zeiten und gegen eine zu hohe Inflation.

Trotz der positiven Preisentwicklung in den vergangenen Wochen würden einige Aspekte bleiben, die gegen eine allzu steile Goldpreisrally sprächen. Die starke Konjunktur, gute Unternehmensgewinne und die anhaltend lockere Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken sprächen dafür, dass sich die positive Entwicklung an den Aktienmärkten fortsetzen sollte. Anleger dürften ihr Geld daher weiter an den Börsen lassen, statt es in Investments wie Gold zu stecken. Zumal selbst Unsicherheitsfaktoren wie der Brexit, die Konflikte im Nahen Osten oder die Nordkorea-Krise ihren Schrecken für Finanzmarktteilnehmer verloren zu haben scheinen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Dies würde Gold wiederum als einen so genannten "Sicheren Hafen" überflüssig machen sowie den Preis und die Nachfrage belasten. Außerdem könne die geldpolitische Straffung der FED den US-Dollar im Jahresverlauf immer noch stärken und die Goldnotierungen damit unter Druck geraten lassen.

Spekulative Anleger, die steigende Goldnotierungen erwarten würden, könnten mit einem Gold WAVE XXL Call mit einem Hebel von 4,28 der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende Goldpreise setzen möchte, erhalte mit einem Gold WAVE XXL Put der Deutschen Bank mit einem Hebel von 3,85 die Gelegenheit dazu. (Stand vom 03.01.2018) (05.01.2018/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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