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Wave XXL-Optionsscheine auf DAX: Fortsetzung der Erfolgsserie in 2018? Optionsscheineanalyse


04.01.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM2YPA4/ WKN DM2YPA) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM11K30/ WKN DM11K3) der Deutschen Bank auf den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) vor.

Nach einer langen Erfolgsserie würden DAX-Anleger befürchten, dass nun die Zeit für eine Kurskorrektur gekommen sein könnte. Allerdings spreche einiges dafür, dass es längst noch nicht so weit sei, die Rekordjagd für beendet zu erklären.

Wer nur auf die letzten Handelstage des vergangenen Jahres blicke, könnte annehmen, dass 2017 kein gutes Börsenjahr gewesen sei. Das Gegenteil sei der Fall. Zwar habe das wichtigste deutsche Börsenbarometer 2017 mit 12.913 Punkten unterhalb der psychologisch wichtigen 13.000-Zähler-Marke beendet, auf Jahressicht hätten sich DAX-Anleger jedoch über ein sattes Kursplus von 12,5 Prozent freuen dürfen. Zudem habe es neue Rekordstände zu bewundern gegeben. Dabei habe die Aktienmarktrally nicht erst in 2017 begonnen. Es sei das sechste Jahr in Folge gewesen, das der DAX mit einem Plus habe abschließen können. Angesichts einer solchen Erfolgsserie würden sich Investoren fragen, ob die gute Börsenstimmung in 2018 anhalten werde.


Vieles spreche dafür, dass auch 2018 ein gutes Börsenjahr werden sollte. Ein wichtiger Grund: Die gute Konjunktur. Besonders erfreulich: Die gute wirtschaftliche Entwicklung sei derzeit nicht auf einzelne Regionen beschränkt. Daher könnten sich Unternehmen auf dem gesamten Globus über eine wachsende wirtschaftliche Aktivität und steigende Gewinne freuen, was sich letztlich auch in den Aktienkursen positiv niederschlagen sollte. Als größte Volkswirtschaft Europas gelte Deutschland derzeit gewissermaßen als das Zugpferd der europäischen Wirtschaft. Angesichts einer solch positiven Stimmung in der Wirtschaft schienen Börsianer Risikofaktoren wie ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen, die Nordkorea-Krise oder den Umstand, dass Deutschland immer noch keine neue Regierung hat, auszublenden, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank.

In solchen Risikofaktoren lägen aber auch die möglichen Gründe für eine schwächere Entwicklung der DAX-Notierungen. Sollte sich die SPD doch gegen eine Große Koalition entscheiden und es in Deutschland in Richtung Neuwahlen gehen, könnten Investoren am deutschen Aktienmarkt ins Grübeln geraten. Außerdem bleibt hierzulande der relativ starke Euro ein Belastungsfaktor für die Aktienkurse, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Dies sei zum Ende des vergangenen Jahres sehr gut zu beobachten gewesen. In diesem Fall spiele es offenbar nur eine untergeordnete Rolle, dass die US-Notenbank FED die Leitzinsen 2017 insgesamt drei Mal angehoben habe und in 2018 weitere drei Zinsschritte folgen könnten, während die EZB die Zinswende bis auf weiteres nicht vollziehen dürfte.

Auch in 2018 dürften die Notenbanken eine wichtige Rolle spielen. Anleger dürften vor allem sehr gespannt auf den Anfang Februar anstehenden Wechsel an der FED-Spitze blicken. Janet Yellen gebe ihren FED-Vorsitz ab. Übernehmen werde Jerome Powell. Derzeit sehe es nicht so aus, dass die FED ihren Kurs trotz des Führungswechsels ändern sollte. Dies könne sich jedoch schnell ändern, wenn die Steuerreform der US-Regierung die Gefahr einer Überhitzung der US-Wirtschaft erhöhen sollte. Hierzulande können sich Anleger wiederum auf eine anhaltend lockere Geldpolitik einstellen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Schließlich wolle die EZB die Leitzinsen auch lange nach dem im September 2018 endenden Anleihenkaufprogramm die Leitzinsen auf ihrem derzeitigen Rekordtief belassen. In den vergangenen Jahren habe es sich gezeigt, dass dies für die DAX-Notierungen förderlich sei.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Kurse erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 5,35, die Knock-Out-Schwelle bei 10.670,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 5,28; Knock-Out-Schwelle bei 15.030,00 Indexpunkten) auf fallende DAX-Notierungen setzen. (Stand vom 03.01.2018) (04.01.2018/oc/a/i)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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