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WAVE XXL-Optionsscheine auf RWE: Viele Möglichkeiten - Optionsscheineanalyse


22.12.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen WAVE XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DM2S927/ WKN DM2S92) sowie einen WAVE XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DM8Z0X8/ WKN DM8Z0X) der Deutschen Bank auf die RWE-Aktie (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) vor.

Die Ökostromtochter innogy habe RWE zuletzt ordentlich ins Schlingern geraten lassen. Zudem setze die Energiewende dem Versorger zu. Trotzdem würden dem DAX-Konzern genügend Möglichkeiten bleiben, auch in einer Welt, in der die Erneuerbaren Energien auf dem Vormarsch seien, erfolgreich zu sein.

Bis vor kurzem schien es für RWE nach vielen Jahren der Krise endlich wieder rund zu laufen, so Tietze. Zusammen mit dem Branchenkollegen E.ON habe der Energieversorger zu den 2017er Top-Performern im DAX gehört. Doch am 13. Dezember habe die RWE-Ökostromtochter innogy eine Gewinnwarnung herausgegeben. Was gefolgt sei, sei ein deutlicher Kurssturz gewesen, nicht nur der im MDAX gelisteten innogy-Aktie, sondern auch der RWE-Stammaktie.


Dabei hätten Entwicklungen bei innogy weiterhin starke Auswirkungen auf RWE. Der DAX-Konzern halte immer noch fast 77 Prozent der innogy-Anteile. Ein anhaltend schwieriges Marktumfeld im britischen Vertriebsgeschäft habe innogy dazu veranlasst, die 2017er Ziele für das bereinigte EBITDA von 4,4 auf 4,3 Mrd. Euro und die Prognose für das bereinigte EBIT von 2,9 auf 2,8 Mrd. Euro zu senken. Abgesehen von diesem Ausrutscher habe man bei RWE bisher mit innogy zufrieden sein können.

Die Energiewende und die von RWE und E.ON abgespalteten Unternehmen innogy und Uniper hätten im Energiesektor für viel Bewegung und Anlegerfantasien gesorgt. Der finnische Konzern Fortum werde sich die restlichen E.ON-Anteile an der Kraftwerkstochter Uniper schnappen. Auch in Bezug auf innogy oder RWE würden allerhand Spekulationen kursieren. Insbesondere im Bereich der konventionellen Energieerzeugung sei eine Konsolidierung losgetreten worden. Die durch die Erneuerbaren Energien unter Druck geratenen Kraftwerksbetreiber würden sich offenbar zusammentun wollen, um die schwierige Marktsituation zu überstehen. Zumal man derzeit auf Unternehmen wie RWE und seine Kohle- oder Gaskraftwerke nicht verzichten könne. Sie müssten die Versorgungssicherheit gewährleisten, so lange nicht entsprechende Speichertechnologien entwickelt würden, um Wind- oder Sonnenenergie auch für wind- und sonnenarme Tage oder die Nacht zu speichern.

Aus diesem Grund werde man bei RWE nicht müde, das Thema Versorgungssicherheit zur Sprache zu bringen. Bei der Vorlage der Ergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 am 14. November habe RWE-Finanzvorstand Markus Krebber dafür geworben, die Ziele Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichrangig zu verfolgen. Neben der Aussicht, im Hinblick auf die Versorgungssicherheit weiter gebraucht zu werden, kurzfristigen Erfolgen wie der Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer und den Anlegerfantasien in Bezug auf Fusionen und Übernahmen unter den europäischen Kraftwerksbetreibern könne RWE auch auf Erfolge bei der Restrukturierung verweisen. Die Verschuldung sei deutlich nach unten gefahren worden. Außerdem wolle sich RWE wieder einen Ruf als attraktiver Dividendenzahler erarbeiten. Gründe also, warum die RWE-Aktie ihren jüngsten Kurssturz schnell wettmachen könnte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der RWE-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 6,36, die Knock-Out-Schwelle bei 14,80 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,65; Knock-Out-Schwelle bei 21,85 Euro) auf fallende Kurse der RWE-Aktie setzen. (Stand vom 21.12.2017) (22.12.2017/oc/a/d)



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