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DAX-Endlos Turbo Short: DAX ist nicht gleich DAX - Optionsscheineanalyse


13.07.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) einen Endlos Turbo Short 15.371,71 open end Optionsschein (ISIN DE000DD0MYF5/ WKN DD0MYF) mit dem Basiswert DAX vor.

Der deutsche Leitindex habe zuletzt ein wenig geschwächelt. Ausgehend von dem Allzeithoch am 20. Juni habe er eine Korrektur gezeigt. Die Performance im bisherigen Jahresverlauf sei mit mehr als 8% aber weiterhin positiv. Der DAX habe sich damit besser als der EURO STOXX 50 entwickelt, der aktuell 5,7% im Plus liege. Allerdings würden hier Äpfel mit Birnen verglichen.

Für die Berechnung von Aktienindices gebe es verschiedene Methoden, und in der Regel würden für einen und denselben Index mehrere Varianten berechnet. Werde nur die reine Kursentwicklung betrachtet, spreche man von einem Kurs- oder Preisindex. Würden außerdem noch Dividenden oder andere Erträge wie beispielsweise Erlöse aus Bezugsrechten berücksichtigt, handle es sich um einen Performanceindex oder Total-Return-Index.

Spreche man vom DAX, sei in der Regel die Performancevariante gemeint. Hier werde die Performance somit nicht nur anhand der Kurse gemessen. Hinzu kämen außerdem reinvestierte Erlöse aus dem Besitz der im Index enthaltenen Aktien. Es liege somit in der Natur der Sache, dass die Rendite der Performancevariante eines Index in der Regel größer ausfalle als die der Kursvariante. Beispielhaft deutlich werde dies beim DAX. Der Performanceindex habe in den vergangenen 25 Jahren (1992 bis 2016) eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,3% erzielt. Beim Kursindex seien es dagegen nur 5,6%.

Zwar würden vergangene Wertentwicklungen keine Indikatoren für eine künftige Entwicklung darstellen, gleichwohl sollten solche sich aus der unterschiedlichen Konzeption eines Index ergebenden Renditeunterschiede berücksichtigt werden, wenn verschiedene Indices miteinander verglichen würden. So verzerre beispielsweise die oben genannte Gegenüberstellung der bisherigen Jahresperformance 2017 von DAX und EURO STOXX 50 das tatsächliche Bild. Denn bei der Betrachtung des EURO STOXX 50 sei in der Regel dessen Kursvariante gemeint. Würden die Entwicklungen der jeweiligen Kursvarianten verglichen, falle der Unterschied zwischen beiden Indices weitaus weniger stark aus. Der DAX liege bei dieser Betrachtung mit 5,6% sogar etwas weniger stark im Plus als der EURO STOXX 50 mit 5,7%. Wissenswert sei außerdem, dass es auf den EURO STOXX 50 in der Kursvariante weitaus mehr Zertifikate gebe als auf den Performanceindex. Beim DAX sei es genau umgekehrt. Hier seien bei der Performancevariante die mit Abstand meisten Produkte verfügbar.


Auch charttechnisch gebe es Unterschiede zwischen Performance- und Kursindex. Während der "Performance-DAX" im Juni dieses Jahres sein bis dahin gültiges, im April markiertes bisheriges Allzeithoch bei 12.842 Punkten habe übertreffen können und damit neue Bestmarken erreicht habe, habe der "Kurs-DAX" nicht in neue, noch nie dagewesene Höhen vorstoßen können. Sein bisheriger Spitzenwert datiere sogar aus April 2015 und liege bei 6.340 Zählern. Die Unterschiede in der Chartkurve würden damit den großen Einfluss der Dividenden auf die Performance des DAX deutlich machen.

Aus charttechnischer Sicht sehe man den DAX (Performanceindex) im übergeordneten Bild in einem langfristigen Aufwärtstrend. Der bisherige Höhepunkt dieser Bewegung sei das am 20. Juni dieses Jahres erreichte Hoch bei 12.952 Punkten gewesen. Ausgehend von diesem Rekordstand habe man eine deutlichere Konsolidierungsbewegung gesehen, die den Index zwischenzeitlich unter die Marken von 12.391 Punkten (ehemaliges Allzeithoch von April 2015) und 12.376 Punkten (Zwischenhoch vom April dieses Jahres) gedrückt habe. Damit sei zugleich das 61,8%-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses von April bis Juni getestet worden, das bei 12.327 Punkten verlaufe. Die potenzielle Unterstützung habe gehalten und dem DAX zu einer Stabilisierung verholfen.

Am vergangenen Donnerstag sei dann ein weiterer Test des 61,8%-Fibonacci-Retracements erfolgt. Es habe dem Abwärtsdruck erneut standgehalten. Mit dem freundlichen Auftakt in die neue Börsenwoche habe sich der DAX nach oben abgesetzt und sei erneut über 12.391 Punkte geklettert. Der Bereich von 12.391 bis 12.327 Punkten stelle aus Sicht der Analysten damit eine markante Unterstützungszone dar. Sollte dieser Bereich im weiteren Verlauf nicht halten und nachhaltig unterschritten werden, würde sich nach Ansicht der Analysten weiteres Abwärtspotenzial eröffnen, wobei das Zwischentief vom April dieses Jahres bei 11.942 Punkten eine nächste Anlaufstelle darstellen könnte.

Sollten sich in der aktuellen Phase der Stabilisierung die Bullen durchsetzen können, sehen die Analysten der DZ BANK die Möglichkeit einer ausgedehnteren Gegenbewegung, die den DAX noch einmal in Richtung des aktuellen Allzeithochs bei 12.952 Zählern treiben könnte. Sollte diese Hürde geknackt werden, könnte daraus weiteres Kurspotenzial bis in den Bereich von 13.344 Punkten abgeleitet werden. Allerdings sehen die Analysten der DZ BANK den DAX in saisonaler Hinsicht (statistische Schwäche des DAX im August und September) sowie mit Blick auf den Dekadenzyklus ab August in schwierigem Fahrwasser. Vor diesem Hintergrund könnte im Bereich der genannten Kursziele der Aufbau einer Short-Position interessant sein. Für eine solche Short-Position erachte man einen Stopp-Loss knapp über der Marke von 13.344 Punkten für sinnvoll.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos Turbo Short auf den DAX die negative, aber auch die positive Kursentwicklung des Index gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 15.374,17 Punkten) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Stand vom 11.07.2017) (13.07.2017/oc/a/i)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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