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Rohstoffpreise fallen wieder


01.03.2013
LB Baden-Württemberg

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Das Wahlchaos in Italien und abermals drohende Ausgabenkürzungen in den USA haben die Rohstoffpreise zuletzt wieder fallen lassen, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.

Zudem habe auch die ein oder andere Konjunkturzahl für etwas Ernüchterung gesorgt. Da aber die Wahrscheinlichkeit weiter sehr hoch sei, dass die Weltwirtschaft 2013 wieder stärker an Fahrt aufnehme, spreche vieles für eine Bodenbildung im Bereich von 430 DJUBS-Punkten.


Bei fast allen Rohstoffen sei es in den letzten Tagen zu Preisrückgängen gekommen. Prominente Ausnahme seien die Edelmetalle gewesen, die sich auf dem bereits zuvor ermäßigten Niveau hätten stabilisieren können. Zudem habe US-Erdgas nach dem jüngsten Preisverfall zu einer Gegenbewegung angesetzt. Auch bei den einschlägigen Benchmarks hätten in der abgelaufenen Woche die Minuszeichen dominiert. Am stärksten habe dabei der GSCIIndex mit -2,7% verloren.

Nach Preisaufschlägen zu Jahresbeginn hätten die Ölpreise zuletzt nachgegeben. Damit hätten sich die Fundamentaldaten wieder durchgesetzt, da der Ölmarkt insgesamt üppig versorgt sei. Dies gelte insbesondere für die USA - die EIA habe innerhalb von drei Monaten ihre Schätzung für das Wachstum der US-Ölproduktion 2013 um 400.000 bpd auf 900.000 bpd angehoben. Dagegen hätten die Preise für Natural Gas wegen überdurchschnittlich kalter Temperaturen in vielen Landesteilen zugelegt.

Die weißen Edelmetalle seien zuletzt vom nachgebenden Goldpreis in Sippenhaft genommen worden. Insbesondere Silber erscheine bei Notierungen von rund 29 USD je Feinunze aber als zu günstig bewertet, weshalb die Analysten mit einem baldigen Wiederanstieg des Preises rechnen würden.

Sorgen bezüglich der konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft sowie die Unsicherheiten im Zuge der italienischen Parlamentswahlen hätten die Metallpreise in den letzten zwei Wochen deutlich sinken lassen. Auch Aluminium habe sich diesem Abwärtssog nicht entziehen können. Mit Blick auf die Produktionskosten sollte der Spielraum für sinkende Preise jedoch begrenzt sein. Für den weiteren Jahresverlauf erwarte man für LME-Aluminium Cash einen seitwärts- bis leicht aufwärtsgerichteten Trend. (01.03.2013/ac/a/m)



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