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Hoher ISM-Index kein Garant für starkes US-Wachstum


01.03.2013
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - In den USA präsentierten sich die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe schon im Dezember in guter Laune, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So habe der ISM-Index zum Start des Jahres auf 53,1 Punkte angezogen. Dabei habe sich eine weiter steigende Produktion abgezeichnet, da die Unternehmen die Sorge geäußert hätten, dass ihre Lagerbestände im Vergleich zur Auftragslage zu niedrig seien. Im Februar dürfte sich der Umfragewert leicht auf 53,5 Punkte verbessert haben. Dies sollte aber nicht darüber hinweg täuschen , dass die US-Wirtschaft in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres kaum wachsen dürfte. Gerade von der Fiskalpolitik würden bereits Bremseffekte generiert, die sich ab heute sogar noch verstärken dürften. Im Rahmen der "Sequestration" komme es zu markanten Ausgabenkürzungen im Umfang von 86 Mrd. USD, von der nach dem Rasenmäherprinzip sämtliche Haushaltstöpfe betroffen seien.

Während in den USA wenigstens bei den Unternehmen noch die Stimmung gut sei, könne davon in der Eurozone keine Rede sein. Bereits die vorläufige Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindices habe hier deutlich gemacht, dass die Erholung der Eurozone alles andere als ein Selbstläufer sei. So habe sich die Stabilisierung des Vormonats im Februar nicht fortgesetzt. Vielmehr sei es bei der Erhebung für das Verarbeitende Gewerbe zu einem kleinen Rückgang von 47,9 auf 47,8 Punkte gekommen. Die Talfahrt der Stimmungswerte scheine zwar gebremst, aber eine wirkliche Erholung sei noch nicht auszumachen. Insofern dürfte sich die Rezession in der Eurozone auch im 1. Quartal 2013 fortgesetzt haben. Mit Blick auf die verhaltenen Vertrauenswerte sollte die Arbeitslosenquote für die Eurozone zum Jahresstart leicht von 11,7% auf 11,8% zugelegt haben. (01.03.2013/ac/a/m)


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