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Devisenmärkte agieren umsichtig


28.02.2013
UniCredit Research

München (www.aktiencheck.de) - Die Devisenmärkte agieren gegenwärtig recht umsichtig, so die Analysten von UniCredit Research.

Zwar hätten sie das italienische Wahlergebnis bei Weitem noch nicht verdaut, aber ebenso habe es bislang noch keine Anzeichen von Panik und übertriebenen Kursbewegungen gegeben. Alles halte sich derzeit im Rahmen und sei nachvollziehbar. Dazu beigetragen hätten gestern die insgesamt recht stabilen Aktienbörsen, eine rückläufige Aktienmarktvola und einige andere Indikatoren, wie z.B. der Itraxx Crossover, deren Entwicklung absolut nicht auf eine bevorstehende globale Risikoaversion hätten schließen lassen. Bemerkenswert gewesen sei aber vor allem der robuste Zuspruch für italienische Staatsanleihen bei der gestrigen Auktion, wenngleich dies mit deutlich höheren Finanzierungskosten einhergegangen sei. Dennoch sei der Euro im Hinblick auf mögliche erneute Kursverluste noch nicht aus dem Gröbsten 'raus.


Heute werde neben dem deutschen Arbeitsmarktbericht auch das vorläufige Ergebnis für das US-4Q/12-BIP veröffentlicht. Für beide Events seien die Analysten etwas pessimistischer als die Konsensmeinung. Gegen eine Fortsetzung der Erholung bei EUR/USD spreche auch die erneut bevorstehende "Deadline" in den US-Haushaltsverhandlungen. Die Options-Volas würden auf erhöhtem Niveau bleiben.

Die leicht verbesserte Stimmung hin zu ein wenig mehr Risikobereitschaft sei auch in den JPY-Paritäten deutlich spürbar gewesen. USD/JPY habe Boden gutgemacht und EUR/JPY sei mitgezogen worden. Dennoch seien die Analysten auch hier für den Tagesverlauf nicht übertrieben optimistisch. Bestenfalls dürfte sich EUR/JPY auf dem aktuellen Niveau halten.

SNB-Präsident Jordan habe den Märkten gestern verkündet, die SNB sei noch weit von einer Rücknahme des EUR/CHF-Mindestkursziels von 1,20 entfernt. Die Analysten würden nun das Risiko eines Abgleitens auf 1,20er-Niveaus als relativ gering sehen. Seine Aussage habe heute auch dazu geführt, dass die Märkte auf das gute BIP nicht mit aggressiven CHF-Käufen reagiert hätten. (28.02.2013/ac/a/m)



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