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EUR/USD: Noch kein Boden?


28.02.2013
WGZ BANK

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Seit der letzten Betrachtung des EUR/USD-Kurses vor vier Wochen zeigten die Notierungen zunächst einen eindrucksvollen Anstieg, so die Analysten der WGZ BANK.

Die Kurse seien dabei über das von den Analysten genannte Ziel hinausgeschossen, seien aber - und das bereits vor den Ergebnissen der Wahlen in Italien - anschließend wieder deutlich zurückgekommen. Die politischen Ereignisse hätten den Fall des Euro allerdings etwa beschleunigt, so dass die ursprünglich anvisierte Marke bei 1,3250 USD nicht habe halten können. Unter charttechnischen Aspekten habe nun der untere Rand des mittel- bis langfristigen Aufwärtstrends als Unterstützung herhalten müssen. Im Tagesverlauf kurzzeitig unterboten, habe diese Unterstützung schließlich ihre Funktion behalten. Fraglich sei nun, ob ein vorläufiger Tiefpunkt markiert worden sei oder ob die Notierungen in den kommenden Wochen nochmals unter das letzte Tief bei 1,3000 USD fallen würden.


Die elliott-technische Betrachtung spreche zumindest für eine mehrtägige Erholung, da die vorherige Abwärtswelle eine fünfteilige Struktur zeige. Als Antwort sollte der Euro nun in einer Zick-Zack-Bewegung anziehen. Diese sollte im Idealfall bis Ende nächster Woche anhalten und den Euro bis etwa 1,3000 USD vorantreiben können. Die Abwärtsbewegung sei mit Blick auf diese Theorie aber nicht beendet, denn als finales Ziel lasse sich ein Niveau von 1,2850 USD berechnen. In diesem Fall wäre der Euro aber wiederum deutlich aus dem dargestellten Trendkanal gebrochen. Damit würde dann das übergeordnete Bild belastet.

In diesem Zusammenhang wiege auch das Verkaufsignal des MACD schwer. Grundsätzlich tauche sein Histogramm öfters in den negativen Bereich ein, ohne dass eine nachhaltige Schwäche zu erwarten sei. Gepaart mit den elliott-technischen Erkenntnissen würden sich aber Hinweise finden lassen, dass der Euro in eine etwas längere Korrekturphase eintauche. Bis diese Frage endgültig geklärt sei, konzentriere man sich auf den kurzfristigen Horizont, der durch den überverkauften RSI wieder etwas positiver erscheine. Da aber noch keine Wende im Indikator zu erkennen sei, rechne man auch hier nach einem kurzen Anstieg mit erneuten Verlusten.

Der Euro dürfte in den kommenden Sitzungen stichtagsbezogen etwas zulegen, es würden sich aber noch keine Anzeichen einer Wende erkennen lassen. In den kommenden drei bis vier Wochen dürften die Kurse deshalb per saldo nochmals etwas nachgeben. Das positive Szenario für das Jahresende (Ziel knapp 1,5000 USD) bleibe aber bestehen. (28.02.2013/ac/a/m)



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