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Wiederaufnahme des Betriebs in den australischen Häfen könnte Eisenerzpreis weiter fallen lassen


28.02.2013
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Preis für im Hafen von Tianjin in China angelandetes Eisenerz notierte gestern nach wie vor auf einem Vierwochentief von 151,90 USD je Tonne, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Der Preis könnte in den kommenden Wochen weiter fallen, da die Häfen im Nordwesten Australiens nach dem tropischen Zyklon "Rusty" in Kürze wieder eröffnen würden. Port Hedland, der weltweit größte Verladehafen für Eisenerz, Dampier, Port Walcott und weitere Häfen seien seit dem letzten Wochenende aufgrund des herannahenden Sturms geschlossen gewesen. Der Zyklon habe ersten Angaben zufolge nur geringe Schäden an den Hafenanlagen verursacht. Die Verladeaktivitäten dürften daher bald wieder aufgenommen werden.

Im letzten Jahr seien durch die drei erwähnten Häfen zusammen mehr als 500 Mio. Tonnen Eisenerz verschifft worden. Dies habe rund 43% des globalen Seehandels entsprochen. Der weltweit größte Schiffsmakler, Clarkson PLC, schätze das Volumen des seewärtig gehandelten Eisenerzes in diesem Jahr auf 1,2 Mrd. Tonnen. Es könnte allerdings demnächst noch zu vereinzelten Produktionsausfällen bei den Minen und Verzögerungen im Transport kommen, da der Zyklon mit starken Regenfällen landeinwärts ziehe.

Durch die vorübergehende Schließung der Häfen habe sich ein Stau an Schiffen gebildet. Gemeinsam mit einem seit drei Wochen andauernden Streik in kolumbianischen Kohleminen habe dieser auch zu einem Rückgang der Frachtraten geführt, was am Baltic Dry Index zu beobachten sei. Die Frachtraten dürften nun allerdings wieder steigen, wozu auch die von den Analysten erwarteten höheren Importaktivitäten Chinas beitragen sollten. (28.02.2013/ac/a/m)


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