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Wave XXL-Optionsscheine auf SAP: Cloud-Geschäft schiebt Umsätze an - Optionsscheineanalyse


01.02.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM8VAG6/ WKN DM8VAG) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM7TAH0/ WKN DM7TAH) der Deutschen Bank auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) vor.

Die jüngsten SAP-Geschäftszahlen hätten einige Enttäuschungen bereit gehalten. Doch so lange ein zentraler Bereich stark wachse, scheine alles in Ordnung zu sein.

SAP sei derzeit das wertvollste Unternehmen im deutschen Leitindex DAX. Ein Grund, warum Anleger hierzulande ganz genau hinschauen, wenn die Walldorfer Geschäftsergebnisse präsentieren oder in einer anderen Weise für Schlagzeilen sorgen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Am 30. Januar sei es wieder so weit gewesen. Europas größter Softwarekonzern habe gleich mehrere Neuigkeiten parat gehabt. Neben den vorläufigen Ergebnissen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2017 sei auch eine wegweisende Übernahme vermeldet worden. Der DAX-Konzern übernehme den US-Spezialisten für Vertriebssoftware CallidusCloud.


Als führender Anbieter von so genannten cloudbasierten Lead-to-Money (Quote-to-Cash)-Lösungen, solle CallidusCloud SAP dabei helfen, das umfassendste Lösungs-Angebot im Bereich Kundenerfahrungsmanagement zu erstellen und sich klar vom Wettbewerb abzugrenzen. Stolze 2,4 Mrd. US-Dollar wolle SAP für die Übernahme auf den Tisch legen. Der Abschluss der Transaktion werde für das zweite Quartal 2018 erwartet. SAP finanziere den Kauf laut Unternehmensangaben aus liquiden Mitteln sowie einem befristeten Akquisitionsdarlehen. Es sei jedoch alles andere als die größte Übernahme der Konzerngeschichte. In den vergangenen Jahren habe SAP mehrere milliardenschwere Übernahmen getätigt, um vor allem im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft zu wachsen. Aus diesem Grund würden Anleger bei der Veröffentlichung neuer Geschäftszahlen auch regelmäßig darauf schauen, wie das Wachstum im Bereich Cloud Computing ausgefallen sei.

Laut Konzernchef Bill McDermott habe vor allem die Rekordnachfrage nach SAP S/4HANA die gesamte SAP-Cloud beflügelt. Im Gesamtjahr 2017 seien die Cloud-Subskriptions- und ­Supporterlöse um 26 Prozent auf 3,77 Mrd. Euro gesteigert worden. Der Cloud-Bereich mache damit immer noch einen relativ kleinen Teil der Gesamterlöse von dieses Mal 23,46 Mrd. Euro (+6 Prozent) aus, allerdings nehme seine Bedeutung stetig zu. Während SAP einmal mehr mit dem Wachstum im Cloud-Geschäft habe punkten können, sei die Performance in den anderen Segmenten zum Jahresende 2017 enttäuschend ausgefallen, genauso wie die Entwicklung der Marge.

Zwischen Oktober und Dezember 2017 sei gerade einmal ein Umsatzplus von 1 Prozent auf 6,81 Mrd. Euro generiert worden. Das Betriebsergebnis sei ebenfalls lediglich um 1 Prozent auf 1,96 Mrd. Euro geklettert. SAP hätten zuletzt vor allem negative Wechselkurseinflüsse zu schaffen gemacht. Währungsbereinigt hätten die Zahlen auch abseits des Cloud-Geschäfts deutlich besser ausgesehen. Auch für 2018 habe das Management einige Belastungen durch ungünstige Wechselkurse in Aussicht gestellt. Trotzdem bleibe man insgesamt optimistisch. Dafür sorge vor allem der Cloud-Bereich. Bei den Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und -Support werde mit einem währungsbereinigten Zuwachs von 27 bis 33 Prozent auf 4,8 bis 5,0 Mrd. Euro gerechnet. Damit würde der Umsatzanteil der Cloud noch einmal deutlich zulegen. Schwächen in anderen Bereichen könnten auf diese Weise ebenfalls kaschiert werden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der SAP-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,68, die Knock-Out-Schwelle bei 71,40 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,78; Knock-Out-Schwelle bei 103,70 Euro) auf fallende Kurse der SAP-Aktie setzen. (Stand vom 30.01.2018) (01.02.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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