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Wave XXL-Optionsscheine auf Infineon: Noch mehr Anlegerfantasien? Optionsscheineanalyse


01.12.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM664R9/ WKN DM664R) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM72MB6/ WKN DM72MB) der Deutschen Bank auf die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) vor.

Infineon sei zuletzt auf einer Erfolgswelle geritten. Vor allem dank guter Geschäfte mit der Automobilindustrie. Allerdings sei die Entwicklung des US-Dollar für den Halbleiterkonzern nicht immer vorteilhaft gewesen.

Neben der Chemiebranche scheine auch die Chipindustrie das Übernahme- und Fusionsfieber ergriffen zu haben. Derzeit werde vor allem eine mögliche Übernahme des auf Smartphones und Tablets spezialisierten Halbleiterkonzerns QUALCOMM durch den Branchenrivalen Broadcom diskutiert. Ein gehandeltes Volumen von rund 130 Mrd. US-Dollar inklusive Schuldenübernahme habe auch anderswo Anlegerfantasien geweckt. Die Infineon-Aktie sei zeitweise von den Übernahmespekulationen in der Branche angetrieben worden. Allerdings habe Infineon selbst auch dafür gesorgt, dass die im DAX gelistete Aktie des Halbleiterkonzerns in diesem Jahr kurstechnisch zu den erfolgreichsten deutschen Blue Chips gehöre.


Die am 14. November vorgelegten Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 (Ende September) seien ebenfalls sehr gut angekommen, obwohl Infineon mit einem zunehmenden Gegenwind durch den schwächeren US-Dollar zu kämpfen gehabt habe. Dies habe dafür gesorgt, dass die Umsatzerlöse zwischen Juli und September gegenüber dem Vorquartal um 1 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro zurückgegangen seien. Auch das Segmentergebnis sei zurückgegangen, sodass die entsprechende Segmentergebnismarge im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozentpunkte auf 18,0 Prozent geschrumpft sei. Als Trost hätten sich Anteilseigner über eine weitere Dividendenerhöhung freuen dürfen.

Während der schwache US-Dollar die Ergebnisse zuletzt belastet habe, habe Infineon mit dem Ausblick auf das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 (Ende Dezember) punkten können. Zwar sollten die Erlöse gegenüber dem Vorquartal um 2 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte zurückgehen, dieser Rückgang sei jedoch saisonal bedingt. Die Segmentergebnis-Marge werde wiederum bei 15 Prozent gesehen. Für das Gesamtjahr werde ein Umsatzanstieg von etwa 9 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte prognostiziert, während die Segmentergebnis-Marge bei 17 Prozent liegen solle. Diese Prognose gelte laut Aussagen des Managements für einen Euro/US-Dollar-Kurs von 1,15 US-Dollar. Im Vorjahr habe dieser im Schnitt bei 1,11 US-Dollar gelegen. Zuletzt habe sich der Greenback jedoch deutlich schwächer gezeigt, was Infineon nicht gefallen haben dürfte.

Dafür wolle der Konzern punkten, indem er weiterhin Kunden beliefere, die sich auf Wachstumsfeldern bewegen würden. Zuletzt seien vor allem die Geschäfte mit der Automobilindustrie gut gelaufen. Diese dürfte wiederum dank der Entwicklung der Elektromobilität und von Fahrerassistenzsystemen auch in Zukunft viele hochwertige Chips nachfragen. Die Wechselkursschwankungen würden dagegen ein Risikofaktor bleiben. Außerdem sei die Luft nach der jüngsten Kursrally für die Infineon-Aktie deutlich dünner geworden. Anleger könnten verstärkt Gewinne mitnehmen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Infineon-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 5,47, die Knock-Out-Schwelle bei 20,05 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,50; Knock-Out-Schwelle bei 28,45 Euro) auf fallende Kurse der Infineon-Aktie setzen. (Stand vom 30.11.2017) (01.12.2017/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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