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Wave XXL-Optionsscheine auf thyssenkrupp: Erfolgreiche Neuaufstellung? Optionsscheineanalyse


05.10.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM5YZS8/ WKN DM5YZS) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM47UK2/ WKN DM47UK) der Deutschen Bank auf die Aktie von thyssenkrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) vor.

Noch sei die Umwandlung bei thyssenkrupp vom größten deutschen Stahlkonzern in ein Industrie- und Technologieunternehmen des 21. Jahrhunderts nicht abgeschlossen. Nachdem es lange Zeit so ausgesehen habe, als sollte die Neuaufstellung nicht gelingen, scheine man nun dem Ziel aber endlich näher gekommen zu sein.

Vor einigen Jahren habe es rund um Deutschlands größten Stahlkonzern ziemlich düster ausgesehen. Die Finanzkrise, teure Abenteuer in Übersee und die Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt hätten dem Essener DAX-Konzern zu schaffen gemacht. Inzwischen habe sich die Lage jedoch deutlich aufgehellt. Am 9. September sei der endgültige Verkauf des brasilianischen Stahlwerks CSA für 1,5 Mrd. Euro an den lateinamerikanischen Stahlhersteller Ternium vermeldet worden. Das Weiterverarbeitungswerk in den USA habe thyssenkrupp bereits im Jahr 2014 erfolgreich an ein Konsortium um ArcelorMittal und Nippon Steel verkaufen können.

Mit dem Verkauf habe thyssenkrupp nicht nur die Netto-Finanzschulden weiter senken können. Das "Missverständnis" Steel Americas habe auf diese Weise ebenfalls zu den Akten gelegt werden können. Zudem sei die Abhängigkeit vom schwankungsanfälligen traditionellen Stahlgeschäft deutlich verringert worden. thyssenkrupp erwirtschafte nun laut eigener Aussage mehr als 75 Prozent seines Umsatzes mit profitablen Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften. Und jetzt habe man auch noch eine Lösung für das europäische Stahlgeschäft gefunden.


Zwischenzeitlich sei sogar wieder von einer so genannten "Deutschen Stahl AG" die Rede gewesen. Am 23. August habe das "Handelsblatt" berichtet, dass es Überlegungen für einen Zusammenschluss der Stahlgeschäfte von thyssenkrupp, der Stahlgruppe Georgsmarienhütte und der Salzgitter AG geben würde. Allerdings sei daraus bekanntlich nichts geworden. Stattdessen hätten sich thyssenkrpp und das indische Stahlunternehmen Tata Steel grundsätzlich darauf einigen können, ihre Europa-Stahlaktivitäten in einem 50/50-Joint-Venture zusammenzulegen. Rund eineinhalb Jahre sei bereits verhandelt worden. Bis Anfang 2018 solle die Vertragsunterzeichnung erfolgen, während der Vollzug bis Ende 2018 angestrebt werde.

Das neue Unternehmen würde einen Pro-forma-Umsatz von etwa 15 Mrd. Euro erzielen und etwa 48.000 Mitarbeiter an aktuell 34 Standorten beschäftigen. Die Versandmengen des Joint-Ventures würden etwa 21 Millionen Tonnen pro Jahr betragen. Man wäre die neue Nummer Zwei hinter Marktführer ArcelorMittal. Die jährlichen Synergien würden bei 400 bis 600 Mio. Euro gesehen. Allerdings dürfte insbesondere vonseiten von Gewerkschaften einiges an Gegenwind drohen.

Zudem seien auch umfangreiche Stellenstreichungen zu erwarten. Dies habe das Management zuletzt jedoch nicht daran gehindert, die Neuaufstellung des Konzerns voranzutreiben. Um den finanziellen Handlungsspielraum sei zudem eine Kapitalerhöhung durchgeführt worden. Eine Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um 10 Prozent habe knapp 1,4 Mrd. Euro in die Kassen gespült. Das Geld solle unter anderem dabei helfen, sich auf neue Geschäftsbereiche abseits des Stahlgeschäfts zu konzentrieren. Man solle abwarten, wie gut die Umstrukturierung in den kommenden Jahren vonstattengehen werde.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der thyssenkrupp-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,56, die Knock-Out-Schwelle bei 18,75 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,02; Knock-Out-Schwelle bei 31,15 Euro) auf fallende Kurse der thyssenkrupp-Aktie setzen. (Stand vom 03.10.2017) (05.10.2017/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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