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Endlos Turbo Short 44,63 Open End auf GEA Group: Trendfolge mit dem MACD - Optionsscheineanalyse


12.01.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die GEA Group-Aktie (ISIN DE0006602006/ WKN 660200) einen Endlos Turbo Short 44,63 Open End (ISIN DE000DGN2455/ WKN DGN245) mit dem Basiswert GEA Group vor.

Mache es so einfach wie möglich! Diese Herangehensweise nach dem KISS-Prinzip ("Keep it simple, stupid") habe wohl auch Pate bei der Entwicklung des MACD-Indikators gestanden. Wegen seiner simplen Konstruktion und seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gehöre er zu den am meisten verwendeten technischen Indikatoren. Mit ihm würden sich Trendrichtung und -stärke bestimmen lassen. Zudem könne er auf Schwächephasen im Basiswert hinweisen und damit auf mögliche Trendwechsel deuten. Eine weitere Anwendung sei die als Signallieferant für konkrete Kauf- und Verkaufssignale.

Das Konzept des MACD (Moving Average Convergence/Divergence) beruhe auf einem trendfolgenden Ansatz. Die Basis würden gleitende Durchschnitte (GD) bilden, was sich in der Namensgebung widerspiegele. "MA" stehe für Moving Averages (engl. gleitende Durchschnitte). Sie würden wiederum auf ihre Entwicklung zueinander untersucht. Dabei gehe es darum, zu validieren, ob sich die GDs annähern (konvergieren) oder voneinander entfernen (divergieren) würden. Aus den daraus abgeleiteten Phasen einer Konvergenz (engl. convergence) oder Divergenz (engl. divergence) resultiere mit "CD" der zweite Teil des Namens. Eingesetzt werden könne der MACD in allen Zeitebenen (Monat, Woche, Tag, 1 Stunde etc.). Er eigne sich damit ebenso zur Analyse längerfristiger Börsentrends wie für mittel- und kurzfristige Betrachtungen.

Zur Berechnung des MACD würden zwei unterschiedlich lang eingestellte exponentielle GDs (EMAs) benötigt. Standardeinstellung für den kurzen Durchschnitt seien 12 Zeiteinheiten (z.B. Tage). Der längere Durchschnitt werde standardmäßig auf Basis von 26 Zeiteinheiten berechnet. Es seien aber auch andere Einstellungen möglich. Als Faustregel gelte dabei, dass der längerfristige EMA zwei- bis dreimal so lang eingestellt sein sollte wie der kürzerfristige. Je kürzer die Einstellung, desto empfindlicher reagiere der MACD auf Kursschwankungen des Basiswertes.

Nach der Festlegung und Berechnung der GDs werde im zweiten Schritt der Abstand zwischen beiden Durchschnittslinien ermittelt. Der kürzer eingestellte EMA sei dabei der Minuend, von dessen Wert der Wert des längeren EMA subtrahiert werde. Ergebnis sei die MACD-Linie, die um eine Nulllinie schwanke. Liege die MACD-Linie über der Nulllinie, notiere der kürzere EMA über dem längeren EMA. Verlaufe die MACD-Linie unter der Nulllinie, notiere der kürzere unter dem längeren EMA.

Neben der MACD-Linie gebe es noch die sogenannte Signallinie, die auch als Trigger bezeichnet werde. Sie entstehe durch die Glättung der MACD-Linie. Das geschehe durch einen exponentiellen gleitenden Durchschnitt. Standardeinstellung für diesen EMA seien 9 Zeiteinheiten. Schnittpunkte von MACD-Linie und Signallinie könnten als konkrete Handelssignale interpretiert werden. Ein Kaufsignal sei dabei gegeben, wenn die MACD-Linie die Signallinie von unten nach oben schneide. Kreuze die MACD-Linie die Signallinie von oben nach unten, stelle dies ein Verkaufssignal dar.


Anleger sollten dabei beachten, dass der MACD aufgrund seines trendfolgenden Charakters die Bewegungen des Basiswertes mit einer zeitlichen Verzögerung nachvollziehe. Zudem seien in Abhängigkeit von der Marktlage, beispielsweise in trendschwachen Phasen, eine Reihe von Fehlsignalen möglich. Deshalb sollten bei der Nutzung des MACD als Signalgeber zusätzlich Filter und/oder andere Indikatoren eingesetzt werden.

Ein minimaler Ansatz für die Bewertung der Handelssignale könnte beispielsweise die Nulllinie sein. Kaufsignale könnten demnach nur als solche gewertet werden, wenn der Schnittpunkt von MACD-Linie und Signallinie unter der Nulllinie erfolgt sei. Verkaufssignale würden wiederum nur als solche klassifiziert, wenn sie über der Nulllinie erzeugt worden seien. Hintergrund dieses Ansatzes sei dann, auf einen möglichen Trendwechsel zu setzen.

Eine weitere Möglichkeit, die Handelssignale zu validieren, sei die, nur die Signale zu befolgen, die zu der Trendrichtung im Monatschart der GEA Group-Aktie passen würden. Hierzu könnte beispielsweise der MACD auf Wochen- oder Monatsbasis als Filter angewendet werden, um die Trendrichtung im Monatschart der GEA Group-Aktie nach objektiven Kriterien zu qualifizieren. Notiere die entsprechende MACD-Linie demnach über ihrer Mittellinie, wäre im Monatschart eine aufwärtsgerichtete Bewegung gegeben, sodass nur Kaufsignale befolgt werden sollten. Im umgekehrten Fall wäre ein Abwärtstrend vorhanden, wenn die MACD-Linie unter ihrer Mittellinie notiere. In diesem Fall würden dann nur Verkaufssignale Anwendung finden.

Nach Ansicht der Analysten zeige die Aktie des Spezialmaschinenbauers GEA Group im Monatschart aktuell einen intakten Abwärtstrend. Der MACD auf Wochenbasis sei zuletzt zwar etwas angestiegen, er liege aber weiterhin unter seiner Mittellinie. Den seit dem Zwischentief im November 2016 auszumachenden Aufwärtsimpuls bei der Aktie würden die Analysten daher bislang lediglich als technische Gegenbewegung klassifizieren und damit von einer Fortsetzung der Korrektur ausgehen, die sich seit September 2016 gebildet habe.

Ein entsprechendes Verkaufssignal könnte nach Meinung der Analysten jüngst der MACD im Tageschart gebildet haben, in dem er seine Signallinie von oben nach unten gekreuzt habe. Dies sei zudem über der Mittellinie geschehen. Ihre bärische Erwartungshaltung würden die Analysten als gescheitert ansehen, wenn der Aktienkurs über das Zwischenhoch von Anfang Januar dieses Jahres bei 39,20 Euro steige, und spätestens ein Stop-Loss bei 39,50 Euro präferieren. Hier befinde sich die untere Begrenzung der im Oktober 2016 gerissenen massiven Kurslücke.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Short auf GEA Group die negative, aber auch die positive Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 44,63 EUR) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 11.01.2017) (12.01.2017/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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