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Mini-Future Short 1,2062 open end auf EUR/USD: Wenn diese Unterstützung fällt… - Zertifikateanalyse


11.10.2018
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) einen Mini-Future Short 1,2062 open end (ISIN DE000DD7NEB9/ WKN DD7NEB) mit dem Basiswert EUR/USD vor.

Nach der Aufwärtsbewegung im vergangenen Jahr stehe der Euro gegenüber dem US-Dollar unter Druck. Ein maßgeblicher Grund dafür sei die zunehmende Zinsdifferenz zwischen den USA und dem Euroraum. Die US-Notenbank habe Ende August die Leitzinsen in den USA zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 2,00% bis 2,25% angehoben. Vergangene Woche habe FED-Chef Powell mit Blick auf die bemerkenswert positive Entwicklung der US-Wirtschaft geäußert, dass die FED bei den bis Ende 2019 avisierten vier weiteren Zinsanhebungen schneller als erwartet vorgehen könnte, sollte sie beobachten, dass sich die Konjunktur immer besser entwickle und die Inflation steige. In den USA notiere die Rendite für US-Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren inzwischen deutlich über der 3-Prozent-Marke, was die verzinslichen Anlagen der weltweit größten Volkswirtschaft zunehmend attraktiver mache und dafür sorge, dass viel Kapital von Investoren derzeit in die USA fließe.


Im Gegensatz dazu habe EZB-Präsident Mario Draghi verkündet, dass die Zinsen im Euroraum noch weit bis ins Jahr 2019 hinein auf dem historisch niedrigen Niveau verweilen würden. Folglich sei in den kommenden Monaten eine weitere Vergrößerung der Zinsdifferenz zwischen den USA und dem Euroraum zu erwarten. Hinzu kämen die Sorgen vor einem Aufflammen der Schuldenkrise im Euroraum, nachdem der Haushaltsentwurf der neuen italienischen Regierung für 2019 ein Defizit in Höhe von 2,4% des Bruttoinlandsproduktes vorsehe. Die Neuverschuldung würde dadurch um 0,8 Prozentpunkte gegenüber der ursprünglich geplanten Verschuldungsrelation für 2018 ausgeweitet. Dies wiederum nähre neue Zweifel an der Stabilität der Staatsfinanzen.

Aus charttechnischer Sicht sehen wir den Euro gegenüber dem US-Dollar seit dem Mitte Februar erreichten Hoch bei 1,256 USD in einer Abwärtsbewegung, so das DZ BANK-Derivate-Team. Vorausgegangen sei ein größerer Anstieg, der den Euro von dem Anfang 2017 markierten Tief bei 1,0340 USD auf 1,256 USD geführt habe. Aktuell notiere der Euro knapp über dem bei 1,1448 USD verlaufenden 50%-Retracement der Aufwärtsbewegung von 2017. Mit Blick auf die fallende 200-Tage-Linie sowie das im August generierte Verkaufssignal im MACD auf Monatsbasis dürfte es dem Euro nach unserer Einschätzung schwerfallen, die Unterstützung bei 1,1448 USD zu verteidigen, so das DZ BANK-Derivate-Team. Falle der Euro nachhaltig unter 1,1448 USD, seien weitere Abgaben bis mindestens zum 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1,1187 USD zu erwarten. Unterhalb von 1,1187 USD finde sich die nächste markante Unterstützung erst im Bereich um 1,08 USD. Das Szenario einer fortgesetzten Abwärtsbewegung des Euro müsste erst dann überdacht werden, wenn der Euro deutlich über 1,1852 USD steige. Spätestens hier sollten Short-Positionen zur Verlustbegrenzung ausgestoppt werden.

Mit einem Hebelprodukt könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Mini-Future Short auf das Währungspaar EUR/USD fallende, aber auch steigende Kursnotierungen des Euro gegenüber dem US-Dollar gehebelt nach. Auf den Basiswert EUR/USD stünden verschiedene Mini-Futures Short zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Mini-Future Short mit einem aktuellen Basispreis von 1,2162 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 1,2062 USD. Werde die Knock-Out-Barriere berührt, komme es zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals. (Stand vom 09.10.2018) (11.10.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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