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Discount-Zertifikat auf CTS EVENTIM: Wechselbad der Gefühle - Zertifikateanalyse


13.09.2018
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000DS30EA0/ WKN DS30EA) der Deutschen Bank auf die Aktie von CTS EVENTIM (ISIN DE0005470306/ WKN 547030).

Der Event-Veranstalter und Ticketverkäufer CTS EVENTIM sei im ersten Halbjahr erneut zweistellig gewachsen. Die Umsätze seien um fast ein Viertel auf 606,6 Mio. Euro geklettert. Besonders gut sei es im Segment Live-Entertainment gelaufen. Hier habe man sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis hohe zweistellige Wachstumsraten und deutliche Rekordwerte erzielt. Das Plus sei damit deutlich höher ausgefallen, als Experten erwartet hätten. Ebenfalls zweistellig, um 12,5 Prozent, sei es beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 94,1 Mio. Euro bergauf gegangen. Die Prognose für 2018 sei daher bestätigt worden - demnach sollten Umsatz und operatives Ergebnis steigen.


Die Börse habe die überraschend starken Umsatzzahlen zunächst mit Kursaufschlägen von mehr als fünf Prozent goutiert. Dann sei ein Urteil des Bundesgerichtshofes gekommen. Dieser habe eine pauschale "Servicegebühr" in Höhe von 2,50 Euro für die elektronische Übermittlung einer Eintrittskarte zum Selbstausdrucken für unzulässig erklärt. Geklagt habe die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen. Aus deren Sicht betreffe das Urteil auch weitere Anbieter auf dem Markt, die pauschal Geld dafür verlangen würden, wenn ihre Kunden die Tickets am eigenen Drucker ausdrucken würden. "Das Urteil schiebt der Unsitte einiger Anbieter einen Riegel vor, Verbrauchern mit Extra-Gebühren zusätzlich Geld aus der Tasche zu ziehen", so die Verbraucherschützer.

Die Aktie sei daraufhin zeitweise um mehr als zehn Prozent in die Tiefe gerauscht. Inzwischen habe sich die Lage wieder etwas beruhigt. CTS EVENTIM habe erklärt, dass die vom Urteil betroffenen Ticketbuchungen nur etwa fünf Prozent der über die Verkaufsplattform eventim.de verarbeiteten Kundenaufträge ausgemacht hätten. Die wirtschaftlichen Folgen würden damit moderat ausfallen - sie werden auf rund eine Mio. Euro Konzernumsatz geschätzt. Angesichts dessen scheine der Ausverkauf stark übertrieben.

Mutige Anleger nutzen daher den Rücksetzer und die angesprungene Volatilität zum Einstieg in den Discounter der Deutschen Bank mit "leicht aus dem Geld" liegenden Cap bei 38 Euro, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Die Renditechance betrage 8,3 Prozent. (Ausgabe 36/2018) (13.09.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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