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Vontobel-Zertifikate: AMD und NVIDIA profitieren vom Kryptowährungs-Boom - Zertifikateanalyse


14.07.2017
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Blickt man auf die vergangenen Kursentwicklung der beiden Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum, stellt man fest, dass ein frühzeitiges Investment definitiv lohnenswert gewesen wäre, so die Bank Vontobel Europe AG.

Seit Jahresbeginn habe sich der Bitcoin-Kurs bereits mehr als verdoppelt und tendiere aktuell um die Marke von 2.370 USD (Stand: 13.07.2017). Bei Ethereum sehe das Bild noch beeindruckender aus. Die Währung sei seit Anfang des Jahres 2017 von 7,98 USD auf zeitweise etwa 395 USD geklettert.

Doch inzwischen seien die Währungen fast alle in den freien Fall übergegangen. Hohe Volatilität seien Anleger, welche in den gennannten Werten investiert gewesen seien, schon gewohnt, doch die jüngsten Kursverluste würden nicht ganz in das Schemata der Vergangenheit passen. Ethereum beispielsweise habe alleine innerhalb der letzten vier Wochen etwa 45 Prozent verloren und notiere derzeit bei 207,64 USD (Stand: 13.07.2017). Hohe Konkurrenz unter der Vielzahl an verschiedenen Kryptowährungen könnte diese Preisfluktuationen weiter verstärken. Wie die zukünftigen Entwicklungen hier allerdings aussehen würden, bleibe abzuwarten.

Die vergangenen Kursanstiege der Digitalwährungen hätten sich nicht nur auf die Märkte der Währungen selber niedergeschlagen, sondern könnte auch dafür gesorgt haben, dass Grafikkarten-Hersteller wie AMD und NVIDIA hiervon profitiert hätten. Höherwertige Grafikkarten würden zum Abbau der Kryptowährungen genutzt, dem sogenannten Mining. Das Mining sei ein Rechenprozess, bei dem Datenblöcke in weltweiten Datennetzen von Tausenden Rechnern generiert würden. Man könne "Mining" mit dem früheren Goldschürfen vergleichen und so würden die Digitalen Goldschürfer für die Dienste eine Belohnung in Form von Kryptowährung erhalten. Die hohe Beliebtheit der Währungen habe dazu geführt, dass AMD und NVIDIA spezielle Grafikkarten herstellen würden, welche extra für das Mining konzipiert worden seien. Beliebte und leistungsfähige Karten seien derzeit ausverkauft oder nur zu völlig überhöhten Preisen zu haben.

Aktuell notiere die Aktie von AMD bei USD 14,12 und von NVIDIA bei USD 163,01 (beide Stand: 13.07.2017). Analysten von Bloomberg würden das 12-Monats-Kursziel für AMD auf USD 13,01 und für NVIDIA auf USD 145 setzen. 10 Analysten würden die Aktie von AMD auf BUY setzen, 15 auf HOLD und 5 auf SELL. Bei NVIDIA würden 20 Analysten die Aktie auf BUY setzen, 12 auf HOLD und 4 auf SELL.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen & ökonomischen Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel ein Partizipationszertifikat (ISIN DE000VN5MJG9/ WKN VN5MJG) auf den XBT/USD Wechselkurs (Bitcoin). Die Laufzeit des Zertifikates ende am 16.07.2018. Der aktuelle Briefkurs belaufe sich auf EUR 220,10. (Stand vom 14.07.2017)

Interessant sei zudem ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000VL2EVS5/ WKN VL2EVS) auf die Aktie von Advanced Micro Devices (ISIN US0079031078/ WKN 863186). Der Basispreis liege bei USD 15,00. Der Discount betrage 16,95%. Die max. Rendite belaufe sich auf 27,80%. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 10,02. (Stand vom 14.07.2017)


Eine Investmentidee könnte auch ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000VN897S0/ WKN VN897S) auf die Aktie von NVIDIA (ISIN US67066G1040/ WKN 918422) sein. Der Basispreis liege bei USD 130,00. Der Discount betrage 27,27%. Die max. Rendite belaufe sich auf 9,30%. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 104,20. (Stand vom 14.07.2017)

Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handele. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen würden, würden diese die Bruttorendite reduzieren. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen würden, hänge unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Wichtige Risiken:

Besonderes Risiko: Für Nutzer von Bitcoins (und damit indirekt auch für Anleger in Produkte mit Bitcoin als Basiswert) bestünden erhöhte Betrugs- und Verlustrisiken. Beispielsweise könnten Bitcoins anonym genutzt werden und der Bitcoin-Handel werde regelmäßig nicht über staatliche Institutionen oder Banken abgewickelt. Bitcoins könnten direkt von einem Eigentümer oder über einen Handelsplatz gekauft werden. Diese Plattformen würden in der Regel nicht reguliert. Mehrere Handelsplätze für Bitcoins hätten bereits ihre Geschäftstätigkeit aufgeben müssen oder seien aus anderen Gründen geschlossen worden - in einigen Fällen aufgrund von Hackerangriffen.

Bitcoin könnten gestohlen werden. Bitcoin würden nach dem Erwerb regelmäßig in einer sogenannten "virtuellen Geldbörse" (sogenannte Wallet) auf einem Computer, Notebook oder Smartphone abgelegt. Diese virtuellen Geldbörsen würden üblicherweise durch einen privaten Schlüssel oder Passwort geschützt. Wallets seien jedoch nicht umfassend vor Hackern geschützt. Ebenso wie aus echten Geldbörsen könne Geld auch aus einer Wallet gestohlen werden. Diebstähle und Hackerangriffe könnten negative Auswirkungen auf die Reputation der Währung oder des betroffenen Marktplatzes haben und damit den Marktpreis der Bitcoins mitunter wesentlich negativ beeinflussen.

Der Marktwert eines Bitcoin basiere weder auf einer Art Forderung noch auf einem physischen Vermögensgegenstand. Stattdessen hänge der Marktwert vollständig von der Erwartung ab, künftig für Transaktionen genutzt werden zu können. Dieser starke Zusammenhang zwischen einer Erwartung und dem Marktwert sei Grundlage für die aktuelle und voraussichtlich auch künftige Volatilität im Marktwert von Bitcoins. Der Anleger partizipiere durch das Produkt indirekt an negativen Wertentwicklung, ein Totalverlust sei möglich. Anleger drohe zudem ein erhöhtes Risiko der Feststellung einer Absicherungsstörung durch die Emittentin, mit den entsprechenden Verlustrisiken.

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (14.07.2017/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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